Die düsteren Ecken Londons

London, Ende des 19. Jahrhunderts. Die Stadt fängt an zu wachsen und mit ihr auch die Kriminalität.
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 Westend

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Len
Alptraum derer, die nicht posten!
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BeitragThema: Westend   Sa 14 März 2015 - 22:20

das Eingangsposting lautete :

Das Reichenviertel Londons. Die Häuser sind kaum bezahlbar, nur für reich Geborene.



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Chiara
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BeitragThema: Re: Westend   Mi 27 Jan 2016 - 18:38




Charakter:
Chiara Vargas
Momentane Laune:
Frustriert
Gesprächspartner:
Antonio Carriedo
Zusammenfassung:
Geht durch die Straßen - Sieht Katze - Krault Katze - Geht mit Katze Heim - Klopft an Tür
Ortswechsel:
//
Übersetzungen:
"Un gatto! - Eine Katze!", "Dai! - Komm her!", "Piccolo - Kleine", "Bastardo - Bastard", "Cazzo! - Scheiße!"


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Der Schnee hatte sich in enormen Mengen auf der dunklen, hochgebundenen Haarpracht der Italienerin abgesetzt, hielt fest wie Hand in Hand, als sie gebückt zurück zu ihrem Wohnort trabte - Westend. So schrecklich es in London partiell auch war, Chiara war froh, nicht in dem heruntergekommenen Eastend unter den ganzen dreckigen Bettlern zu wohnen. Zwar hatte sie selbst keinen Job, aber das war zu dieser Stund nicht von Beudeutung, no? Die olivgrünen Augen gesenkt zu dem Asphalt unter ihren braunen Stiefeln ging sie weiter, in ihren Ohren rang teils das ein oder andere Wort eines Bewohners, dann ein Hundegebell, Schuhe, die wie ihre auf den Boden aufschlugen und einen Menschen fortbrachten. Was sie aber außer Fassung brachte war ein Miauen zu ihrer Seite.
"Un gatto!" Ihr Blick, nun gerichtet auf das Fellknäul, das zu ihrer Linken zusammengekauert auf den Steinen saß, leuchtete auf, beäugte das kleine Tier, aus dessen Maul leidende Geräusche drangen. "Ahh, bist du süß!" Die Kälte hatte Chiara nun komplett ausgeblendet, rasch hatte sie sich auch schon auf den Grund gekniet, betrachtete die Katze wie ein Austellungsstück, als der Haufen Fell näher tappte, ihrer ausgestreckten Hand entgegen. "Dai! Ich tu' dir schon nichts, piccolo." Ein Lächeln zierte ihre vollen Lippen, als die Sonnengeküsste glücklich feststellte, dass das Kätzchen sie akzeptierte und ihren Kopf friedvoll an ihrer Hand rieb. Dies nahm sie selbst nun als Einladung, ihre Knöchel durch das weiche, flauschige Fell zu fahren. "Dich nehm ich mit." Für einen Moment verschwand die Italienerin ihre Zeit damit, das Fell zu streicheln, Grimassen zu ziehen und den Anblick des süßen Wesens zu genießen. Ihre langen Finger glittem dann aber um den schmalen Körper, hakten sich unter der Brust des Tieres ein, drehten ihn um. Darauf hob sie die Katze hoch, dessen Unterkörper mit ihrer Hand unterstützend und hielt sie dich an ihre Brust. "Gleich sind wir daheim." Nur nach wenigen Schritten gen des Hauses stellte sie das leichte Schnurren fest, welches ihr wie eine angenehme Melodie in die Ohren summte, sie beruhigte, als sie durch die einschüchternden Gassen ging.
Die helle Tür erreichte ihr Blickfeld, nachdem sie weitere Minuten gegangen war, ihre Hand durchgehend den kleinen Körper kraulend, ihre Ohren gespitzt auf jedes Geräusch auf den Straßen Londons. "Wollen wir mal hoffen, dass dein neuer Freund Bastardo keinen Stress macht, hm, picollo?" Vor der Tür rutschte sie kurz ein wenig herum, ihre Schulter an die Wand gelehnt, als ihre nun freie Hand in ihrer Manteltasche nach dem eisernen Schlüssel wühlte, ganz ohne Erfolg, wie Chiara frustriert feststellen musste. "Cazzo!" Nun knurrend hob sie ihre kalte Faus auf die Höhe ihrer Schultern und drehte kurz das Handgelenk, bevor sie sie gegen das helle Holz trommelte und auf ihren Mitbewohner wartete, sofern er denn anwesend war.


Zuletzt von Chiara am Mi 27 Jan 2016 - 21:09 bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet (Grund : Sorry haha)
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Antonio

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BeitragThema: Re: Westend   Mi 27 Jan 2016 - 19:53



»Antonio Carriedo

»Kapitel 1.1.1.
Zwischen Traum und Realität

Ihre Haare streiften für einen kurzen Moment an seiner Wange vorbei, den leichten Bartflaum, den er schon am Morgen hatte wegmachen wollen, kitzelnd, die selbe Farbe tragend. Ihr Lächeln legte sie ihm, wie sie es schon so oft getan hatte, auf die eigenen roasrot pastell leuchtenden Lippen gelegt, wie von Zauberhand. Mit seinen grünlich funkelnden, durch den bevorstehenden Abschied feucht angehauchten Augen, starrte er ihr betrübten und melancholischen Blickes nach, sodass es den Anschein hatte, als wüsste er, was passieren würde – dass er sie nie wieder sehen würde. Noch einmal drehte sich die junge Frau um, ihr Haar machte eine Drehung, angetrieben von dem kühlen Frühjahrswind, beleuchtet durch der Sonne Licht. Da war wieder dieses Lächeln auf den Lippen, welches unscheinbar seine Augen kreuzte. Er hatte sie aufhalten wollen, aber er konnte es nicht. Er war klein und schwach, hilfslos – innerlich. Der Sechzehnjährige blickte ein letztes Mal in ihre braunen Augen, während sie die Hand hob und mit ihren Lippen ansetzte, um ihre sanfte Stimme durch seinen Kopf zu geleiten. Doch wider seiner Erwartung, war es nicht der beruhigende Klang ihrer Stimme, sondern ein vergleichsweise lärmendes, störendes Pochen, das ertönt, wenn zwei harte Gegenstände mit enormer Kraft aneinander geraten.

Hilfesuchend trennte der Spanier seine Lider blinzelnd voneinander, zurück in der Realität. Sein verwirrter Blick schwirrte ratlos durch die mit den verschiedensten Möbeln bestückte Landschaft seines Zimmers, der scheinbare Himmel dunkelrot verfärbt.
»¿Qué ...?«, kratzte seine Stimme an den Wänden des Raumes, als er verschlafen die Decke seines Körpers entledigte, indem er sie beiseite warf; sie landete auf dem fröstelnden Boden. Sein spanischer Akzent hatte sich deutlich gezeigt, war er doch gedanklich immer noch in seinem Traum gewesen. Die Füße des Braunschopfes klatschten nahezu theatralisch auf den Boden, als er sich schwungvoll und elegant – es lebe die Ironie! – aus seinem Bett erhob. Zeit ließ er sich allemal, war ihm doch bewusst, dass es nur eine Person geben könnte, die mit solcher Inbrunst und solchem Enthusiasmus an die hölzerne Tür donnern würde.
»Sí, sí, idiota! Ya voy!«, schrie er lauthals durch das komplette Haus, als er die Treppe hinunter stolperte und die letzte Stufe beinahe mitgerissen hätte. Genervt riss er die Tür auf; eine Begrüßung schenkte er ihr nicht, drehte er sich doch sogleich wieder um, da er sich aufgrund der Kälte, die sie von draußen mitgebracht hatte, gestört und belästigt fühlte, obgleich er den Winter und das damit verbundene Wetter liebte; schließlich fand man es nur selten in seiner Heimat.
»Mach die Tür zu – es ist kalt! Ich ziehe mich an«, murrte der junge Mann nur, als er sich wieder in sein Schlafgemach begab, war sein Körper doch nur mit Unterwäsche bedeckt; Oberkörper als auch Unterkörper.

Zwei Minuten waren in die winterweißen Lande gezogen, als man seine Schritte schon wieder von Weitem hätte hören können. Der Großteil seiner Haut war von Stoffen bedeckt: eine dunkelblaue Jogginghose; flauschige, weiße Socken, die mit hellblauen Streifen versehen waren; sowie ein unifarbenes T-Shirt, welches Schwärze ausdrückte. Die Küche betretend schnappte er sich eine Tomate und machte sich damit auf der Couch breit, die Italienerin – wo auch immer sie sich befand – ignorierend, die Katze hatte er nicht bemerkt.

»Postingpartner: Chiara

Ȇbersetzungen:
¿Qué ...? → Was zum...?
Sí, sí, idiota! Ya voy! → Ja, ja, Idiotin! Ich komme!


»Zusammenfassung:
{träumt → wacht durch das Klopfen auf → geht fluchend zur Tür → öffnet diese → bemerkt die Katze nicht → schenkt Chiara keine Begrüßung → dreht sich murrend um → zieht sich in seinem Zimmer um → kommt in die Küche → nimmt sich eine Tomate → knabbert auf der Couch liegend daran → ignoriert die Italienerin}

»Legende:
Handlung
»Sprechen«
»Denken«
»Chiara spricht«
Ortswechsel
Rückblende/Traum

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Zuletzt von Antonio am Do 28 Jan 2016 - 17:16 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Chiara
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BeitragThema: Re: Westend   Mi 27 Jan 2016 - 21:57




Charakter:
Chiara Vargas
Momentane Laune:
Beruhigt, Amüsiert
Gesprächspartner:
Antonio Carriedo
Zusammenfassung:
Ruft Antonio entgegen - Entspannt sich mit Piccolo an der Tür - Geht hinein - Legt Schuhe und Mantel ab - Geht mit Piccolo zu Antonio ans Sofa und lässt ihn auf den Spanier fallen
Ortswechsel:
//
Übersetzungen:
"Non ti permetto di parlarmi con questo tono! - Ich erlaube dir nicht, in diesem Ton mit mir zu sprechen!", "Piccolo - Kleine/r", "Stronzo - Arschloch", "Si - Ja"
---------------------------
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Nicht lange musste Chiara mit dem Kater im Arm verzweilen, schon nach wenigen Herzschlägen war aus dem Haus der laute Ruf ihres Mitbewohners geklungen. "Sí, sí, idiota! Ya voy!" Da es ihr aber relativ gleichgültig war, ob er sie nun ebenfalls hörte, schrie sie in der gleichen Tonlage zurück. "Non ti permetto di parlarmi con questo tono!" Ein flüchtiges Schnauben rutschte ihr aus, als die Italienerin ihr ganzes Gewicht auf die Wand verlagerte, nun auf der Seite der Tür. Ihre Konzentration galt dem sich streckenden Tier in ihrem Armen, als sie begann, ihren Finger sanft über dessen Kopf ziehen zu lassen. "Weißt du, er ist nicht immer so ein Stronzo, piccolo, er kann sogar nett sein. Weißt du was? So nenn ich dich jetzt so; Piccolo. Passt zu deinen grauen Fell." Amüsiert kniff sie die olivegrünen Augen zusammen, drückte den Pelz näher an ihre Brust. Das zarte Schnurren des kleinen Piccolos ließ ihren Oberkörper leicht vibrieren, ein Gefühl des Friedens arbeitete sich in hoher Geschwindigkeit durch ihren ganzen Körper, der Blick halb geschlossen auf die kleinen Ohren fixiert, die beruhigt abgedreht waren. Der ungemeine Drang, ein paar Worte zu wechseln, war auf der Spitze ihrer scharfkantigen Zunge zu spüren, aber aufgrund ihres Verstandes blieb sie stumm, nur das leichtblütige Lächeln auf ihrem warmen Lippenpaar beweiste, wie harmonisch Chiara sich momentan fühlte. Die entspannte Situation wurde ihr dann aber entrissen, als würde Sand durch ihre Finger gleiten. Die Tür wurde aufgerissen, daraufhin ein Windstoß, der des Tieres Pelz zerzauste. Doch weder die Energie noch die Zeit, Antonio einen wütenden Blick zuzuwerfen hatte sie gehabt, denn der werte Herr hatte sich wieder umgedreht und sich auf den Weg die Treppe hinauf gemacht, mit der Ankündigung, er würde sich nun umziehen.
In der Zeit, in der er diese Aktivität anging, war Chiara langsam ins Haus gestapft, hatte mit dem Fuß die Tür geschlossen und sich auf den Boden gekniet. "Piccolo, hier kannst du jetzt rumlaufen, si?" Die Worte rangen leise, gar uncharakteristisch aus ihrer Kehle, als sie sich nun vorbeugte und das Kätzchen aus ihren Armen taumeln ließ. Mit einem kurzen Tippen auf den Kopf des grauen Tieres erhob sie sich, langsam zur Garderobe schlendernd. Während der kurzen, eleganten Bewegungen legte sie ihren schweren Mantel ab, selbst ein ungehemmtes Seufzten konnte sie nicht verhindern. Die enge Bluse wurde um ein paar Knöpe geöffnet, die Schuhe von den Füßen gedrückt und der Knoten aus ihren Haaren gelöst, sodass ihr dunkles Haar wie ein seichter Bach über ihre Schultern glitt und in der Nähe ihres Schlüsselbeines liegen blieb.
Lediglich aus ihrem Augenwinkel konnte sie sehen, wie Antonio die Treppe runtereilte, nun nicht mehr in Unterwäsche, sondern auch in vernünftiger Kleidung. Nun, einigermaßen vernünftig, wenn man solch lässigen Stoff als Kleidung bezeichnen durfte. "Weißt du, Antonio." Sich auf ihrer Ferse umdrehend trabte Chiara ihm gleichgültig nach, auf dem Weg Piccolo hochhebend, welcher sich geradewegs auf den Weg unters Sofa gemacht hatte, und lehnte sich daraufhin über die Rückenlehne des Möbelstücks um seitlich zu Antonio zu sehen. "Ich hab eine Katze gefunden. Ich geh mal davon aus, du hast nichts gegen Katzen?" Mit diesen faden Worten hob sie den benannten Kater hervor und ließ ihn auf den Bauch des Spaniers fallen. "Piccolo mag dich jetzt schon." Vergnügt kniff sie die Augenbrauen zusammen und verzog ihre Lippen zu einem Zähne-Zeigendem Grinsen, als sie den neugierigen Piccolo betrachtete, der sich langsam auf den Weg zu Antonios Haupt machte.
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BeitragThema: Re: Westend   Do 28 Jan 2016 - 17:06



»Antonio Carriedo

»Kapitel 1.1.2.
Kälte und Herzlosigkeit

Nicht lange hatte er an dem roten Gemüse, das sie beide so vergötterten, gekaut, da hatte die Italienerin es bereits für nötig gehalten, ein mehr oder weniger konservatives Gespräch zu führen, das ebenso konservativ begann. Nun ja, es war lediglich eine dieser berühmt-berüchtigten Aussagen, die man gnadenlos durch den stillen, leeren Raum warf, wenn man sich nach Aufmerksamkeit sehnte oder etwas im Schilde führte; so war es bei Chiara vermutlich beides. Natürlich konnte er das nicht wissen, nein, aber was er wusste war, dass sie ebenso  wie unberechenbar sein konnte und mit allem Möglichem angerannt kommen könnte – solange es nicht um eine simple Kleinigkeit geht, musste sie ihn ja offensichtlich früher oder später doch nur ansprechen. So wie jetzt.
»Weißt du Antonio...«, begann sie – doch er gab weiterhin fortwährend keinen Muckser von sich; vielmehr blickte er starr auf das reife, pralle Gemüse –, fuhr dann fort, »ich hab eine Katze gefunden. Ich geh mal davon aus, du hast nichts gegen Katzen?« Ihre Visage tauchte hinter der Lehne auf, das dunkelbraune Haar räkelte sich dezent gelockt um ihren Hals, auf ihren schmalen, femininen Schultern ruhend, während sie dieses Grinsen trug, welches genau das voraussagte, was der Spanier bereits geahnt hatte: Sie führte etwas im Schilde. Was es genau mit dieser Katze, die sie erwähnte, auf sich hatte, konnte er nicht sagen, war es ihm doch auch mehr oder weniger egal. Gegen ein Tier hatte er nichts, was sich letztendlich darin bestätigen ließ, dass Antonio als kleiner Junge zusammen mit seinen Eltern Halter eines Hundes war – Sparky, sein Name. Nicht oft dachte er an das golden funkelnde Fell, dass er durch seine Finger so gern hat gleiten lassen; aber als das Wort Katze gefallen war, wurde ihm diese Erinnerung unweigerlich ins Gedächtnis gebrannt. Just in diesem Moment wurde sein Unterleib ebenfalls von irgendeinem Etwas in Besitz genommen, das er erst sehen konnte, als seine zarten Pfoten bereits über seinen Bauch und anschließend über seine Brust tapsten; und ehe er sich versah, schnupperte das kleine, graugestreifte Wollknäuel an seiner Tomate. Antonio ließ es geschehen, war es ihm doch gleichgültig, ob das Tier hinein beißen würde.
»Piccolo,«, so hatte sie den Kater womöglich getauft, »mag dich jetzt schon!«, meinte sie, vermutlich irgendeine Form der abwertenden Reaktion erwartend, aber sie war für ihn schon immer leicht zu durchschauen gewesen. »Wow, eine Katze; ich bin beeindruckt. Hätte nicht erwartet, dass ich irgendwann einmal ein zurechnungsfähiges Wohnmitglied bekäme«, entgegnete er mit mattem Gesichtsausdruck. Nun aber, da ihr die Katze offensichtlich so sehr ans Herz – vorausgesetzt sie besaß eines – gewachsen war, stand der ausgebildete Architekt auf, den kleinen Piccolo auf dem Arm tragend, ihn streichelnd, die angeknabberte Tomate vor der Italienerin auf die Lehne legend, und setzte sich mit ihm auf die zweitunterste Stufe der Treppe, die kreisförmig hinauf führte. Immer wieder ließ er seine vergleichsweise großen Prangen über das samtige Fell Piccolos gleiten, seine Mitbewohnerin weiterhin keines Blickes würdigend.
»Dir ist ja ganz kalt, mi pequeño amigo!«, murmelte er, Chiara einen vorwurfsvollen Blick zuwerfend, dann fortfahrend, »La mujer ingrata hat dir nicht einmal die Flocken vom Fell gewischt und jetzt sind sie geschmolzen und dein ganzes Fell ist nass! Komm mit, ich werde dich trocknen, Piccolo«, sprach er zu dem Kater, welcher unter seinen Berührungen genüsslich schnurrte und sich an seinen Oberkörper kuschelte. Langsamen Schrittes ging er hinauf in das gemeinsame Bad, wo er den Kleinen mit einem Handtuch abtrocknete. Ob die Dunkelhaarige ihm folgen, lag nicht in seinem Interesse; er rechnete allerdings stark damit.

»Postingpartner: Chiara

Ȇbersetzungen:
Mi pequeño amigo → Mein kleiner Freund
La mujer ingrata → Das undankbare Weib


»Zusammenfassung:
{knabbert an der Tomate → ignoriert Chiaras Worte vorerst → denkt an seinen Hund Sparky → bemerkt den Kater auf seinem Bauch → sagt etwas → streichelt den Kater → steht mit ihm auf  → legt die Tomate vor die Italienerin → setzt sich auf die Treppe → redet mit dem Tier → geht ins Bad → trocknet ihn ab → wartet auf Chiara}

»Legende:
Handlung
»Sprechen«
»Denken«
»Chiara spricht«
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Chiara
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BeitragThema: Re: Westend   Do 28 Jan 2016 - 19:10




Charakter:
Chiara Vargas
Momentane Laune:
Erst frustriert, dann äußerst amüsiert
Gesprächspartner:
Antonio Carriedo
Zusammenfassung:
Wartet ab - Provoziert bei Antonios Aussage - Bleibt stumm - Bleibt eine Weile unten, knabbert dabei ein wenig an der Tomate - Geht hoch - Legt sich auf Antonio und verbindet ihm die Augen
Ortswechsel:
//
Übersetzungen:
"Rivoluzione! - Revolution!", Signora - Frau, Tipo - Typ, "O, un bacio, lungo come il mio esilio, dolce come la mia vendetta." (grob übersetzt, vermutlich falsch aber nahe dran:) Oder ein Kuss, so lange wie mein Exil, so süß wie meine Rache."

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Während die Italienerin abwartete, tippte ihre Fußspitze konstant auf dem Fußboden, zog ihre Ballen über den leicht rissigen Holzboden, der ihr kalt und unwürdig entgegenkam. Hätte sie keine Strumpfhose an, so müsste sie wohl oder übel feststellen, dass sich der Boden in ihre Haut hereinfressen , gar eine kleine Schnittwunde erreichen konnte. Ihre bekleideten Zehenspitzen fuhren langsam die Risse ab, sie leckten an dem seidigen, gemütlichen Stoff, als ihre hell leuchtenden, olivegrünen Augen den Kleinen Piccolo bei seinem Abenteuer beobachten, wie er ungeschickt auf der breiten Brust des Spaniers herumtappte, die zarten Sampfpfötchen warfen Falten in den Stoff, der den Throax wie ein Schleier umhüllte. Ein paar Takte zu lang erwischte Chiara sich dabei, ihren Blick zu seinem Schlüsselbein wandern zu lassen, dass durch das Konstante herumrutschen des Oberteils entblößt worden war. Es zeichnete sich auf der von Sonne geküssten Haut ab, warf leichte Schatten auf die bronzene Farbe. Ein zufriedenes Summen kam aus ihrer Kehle, bevor sie den Ausblick wieder neugierig auf des Spaniers Gesicht fixierte, dessen Gesicht studierte, auf eine Reaktion wartete, die ihr viel zu lasch war. Ganz im Gegenteil zu der, die sie hatte hervorwecken sollen. Doch die kleine Randbemerkung krauste ihr die Nackenhaare, selbst die elegant geschwungenen Augenbrauen verzogen sich diesmal so, dass sie in einer eher frustrierten als amüsierten Position auf ihrer Stirn standen.
Ihr Fuß hörte auf zu tippen, stattesten stand er nun flach, parallel zum Boden. Ihre Lippe verzog sich zu einem Schmollmund. Auch der Gesichtsausdruck ihres Mitbewohners gefiel ihr nicht, kaum eine Reaktion, nicht einmal sein Mundwinkel hatte gezuckt. War sie dabei, ihr Talent zu verlieren? Würde sie langsam aber sicher von diesem Vastard übertrumpft werden, würde er das Leben hier in der Hand haben? Nein, das ließ Chiara niemals zu. "Rivoluzione!" Doch bevor auch nur grob dieser Akt der Befreiung, diese heroische Tat ausgeführt werden konnte, hatte sich Antonio erhoben und war, mitsamt Piccolo, ihrem Piccolo, um es noch anzumerken, auf die Treppe gesetzt. Die Italienerin raffte sich auf, sie stand kerzengerade, den Blick genervt gen Boden gerichtet, die Oberlippe zuckte. Auch die spitzbübischen Worte, dass sie allzu undankbar sei, den Kleinen nicht getrocknet hatte, halfen ihr in dieser Situation nicht weiter. Sie hörte lediglich, wie sich die Schritte des Größeren langsam und gelassen entfernten, als er auf dem Weg war, Piccolo zu trocknen. Natürlich wollte er, dass Chiara ihm folgte, die Ansätze waren der Dame klar wie die Sonne, die sich im weißen Schnee refkletierte und in den Augen schmerzte. Doch auch sie wusste, wie sie die Sitation angehen würde.
Das rote Gemüse lag einsam auf der Sofakante, wackelte ein wenig, als die Beine über die Rückenlehne geschwungen wurden. Aber so einsam würde sie nun nicht mehr sein, die feschen Finger der Signora wanden sich um den prallen Lieblingssnack, der es sich halb angebissen auf dem Stoff gemütlich gemacht hatte, und hoben sie nun an ihre Lippen. Nur kurz streiften sie an der Bissstelle vorbei, benässten sie. Mit ihrer Zunge wischte sie die Flüssigkeit daraufhin wie Lippenstift über ihren Mund, bevor sie ebenfalls einen zaghaften Bissen nahm, das dezente Aroma genoss, ausweiten ließ. Beinahe schluckte die Italienerin nicht, sie hatte fast vergessen, das Fruchtfleisch zu zerbeißen und es auf ihrer Zunge zergehen zu lassen. Nach wenigen, kurzen Mundvoll entschied sie sich aber doch dazu, das Gemüse wieder abzulegen, die Treppen gelassen hinaufzuwandern, denn ihre Beine trugen sie ebenfalls langsam zum Badezimmer.
Schon nach vereinzelten Schritten konnte sie sehen, wie Antonio das Handtuch durch Piccolos Fell gleiten ließ, den Schnee auf dem Pelz zog. Ein rascher Moment der Überlegungen, bevor sie zu der offenen Badezimmertür eilte, trotz allem aber wieder hinter dem beschäftigten Spanier zum Stehen kam. Dieser war in einer hockenden Position auf dem Boden, die großen Hände beschäftigt damit, in angenehmen Zügen das Fell des kleinen Katers zu trocknen. So unfair es Piccolo gegenüber auch war, jetzt wollte sie die Aufmerksamkeit. Schamlos kniete sie sich hinter ihn und legte ihren Oberkörper trostlos auf seinen breiten Rücken, die Arme über seine Schultern geworfen und nach dem Handtuch greifend, dass die Dunkelhaarige mit ein paar Handbewegungen in ihre Fittiche bekam. Einmal fest an dem Stoff gezerrt, schon hatte sie es schlussendlich in der Hand und warf es Antonio um die Augen, packte es mit der anderen, zärtlichen Hand und zog fest. Während der ganzen Aktion murmelte sie immer wieder kleine Worte in seine Ohren; "Spagnolo, Bastardo, Idiota." Zu einem festen Knoten an seinem Hinterkopf hatte sie das Handtuch und die somit provisorische Augenbinde verschlossen, bemühte sich aber nicht dazu, sich von dem Mann zu bewegen. Oh no, stattdesssen machte sie es sich gemütlich, verlagerte ihr ganzes Gewicht auf den vorher noch so frechen Tipo. "O, un bacio, lungo come il mio esilio, dolce come la mia vendetta.", zitierte sie William Shakespeare persönlich auf eine äußerst dramatische Weise, die Lippen nun zu einem äußerst amüsierten Grinsen verzerrt.
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BeitragThema: Re: Westend   Do 28 Jan 2016 - 20:56



»Antonio Carriedo

»Kapitel 1.1.3.
Vom Reizen und Blindsein

Wie der Spanier erwartet hatte, stand seine Mitbewohnerin bald auf der Schwelle. Zugegeben hatte er für einen Moment geglaubt, sie hätte doch nicht angebissen, war sie doch so still gewesen, dass er sie keinesfalls hätte bemerken können, zumal er durchgehend mit dem Kater sprach, den er nur um sie zu ärgern als interessanter betrachtete. Dafür dass sie ihn aus einem solchen Traum gerissen hatte, war der junge Mann schon der Meinung gewesen, dass er es ihr übertriebener als angemessen heimzahlen musste. Und sowie er diesen Plan ausgeheckt hatte, war ihm erst bewusst geworden, wie lange es schon her gewesen sein muss, dass eine Situation zwischen den Beiden so richtig derart eskaliert ist, dass er geglaubt hatte, sie hege Mordgelüste auf ihn. Aber so, wie er die ab und zu äußerlich emanzipiert Auftretende kannte, besäße sie nicht die Kraft und besonders den Mut, ihren Mitbewohner zu töten, da sie ja sowieso abhängig von ihm war, weshalb er sie auch in gewisser Weise in der Hand hatte – eine Tatsache, die man durchaus schamlos ausnutzen könnte. Nun ja, wäre man nicht Antonio.
Und so gutherzig dieser auch war, schrubbte er immer noch sorgfältig an dem Fell des kleinen Piccolo, der sich über die menschliche Waschanlage zu freuen schien, schnurrte er doch unentwegt durch das Bad, als sänge er ein Lied wie ein Vögelchen, die zu dieser Jahreszeit leider verstummt sind. Aber im Gegensatz zu diesen schien das vorlaute, freche und provozierende Mundwerk Chiaras noch seine volle Stimmkraft zu besitzen – wie der Spanier sehr bald zu spüren bekäme; und das auf eine für manchen reizvolle Art und Weise. Aber noch schien dieser Zeitpunkt einige Minuten voraus zu liegen, warf der Brünette doch einen flüchtigen Blick aus dem schmalen, eher horizontalen Fenster des Badezimmers, dessen Oberfläche unentwegt von potenziellen, winterlichen Flöhen in des Katers Fell besiedelt wurde – nämlich jene, die er gerade mit dem Handtuch entfernte.
»Sì, gleich bist du ganz sauber, mi pequeño amigo!«, meinte er mit dieser typischen Stimme eines Herrchens, wenn es mit seinem Haustier sprach. Tatsächlich hatte er den winzigen Piccolo soeben als seinen Kater erklärt, war er doch hier der Herr im Haus und derjenige, der die andere Person hier wohnen ließ. Nach seiner Logik gehörte ihm dann auch seiner Logik nach das Tier, bei der Chiara wirklich nicht viel einwerfen könnte, da er es nahezu abgöttisch liebte, über ihr zu stehen und besonders zu sehen, wie sehr sie eine solche Situation reizte. Aber das würde er sich wohl für später aufheben müssen.

Atem machte sich in seinem Nacken breit, brachte die feinen Haare, welche sich kaum sichtbar seinen Rücken hinunter arbeiteten, blitzschnell zum Aufstellen, zogen sich die Muskeln innerhalb seiner von dem Hauch gekitzelten Haut doch zusammen. Und gerade als sein Verstand eine Reaktion zum Vorschein bringen wollte, entriss man ihm das Handtuch und band es vor seine Pupillen, sodass seine Sicht durch die Schwärze getrübt wurde; vielmehr wurde sie jedoch vollkommen verdunkelt, sodass er sich nur noch auf seine Ohren verlassen könnte. Ruhig atmend lauschte er den Worten der vermeidlichen Verursacherin, die allerlei spitzbübische Spitznamen für ihn bereithielt, die eher ein Grinsen seinerseits verursachten. Es war der Moment, in dem ihm zum ersten Mal bewusst aufgefallen war, dass sie ihr ganzes Gewicht auf seinen Rücken verlagert hatte – wobei besonders ihre Oberweite zur Geltung kam. Zugegeben reizte es ihn vielleicht minimal, aber sein Stolz wäre zu groß, um das zuzugeben, überwog doch das Verlangen, sie weiterhin zu ärgern, weshalb er das nicht einmal bewusst empfand. Das Reizen hat es eben beidseitig in sich, no?
»O, un bacio, lungo come il mio esilio, dolce come la mia vendetta«, zitierte sie eine der berühmtesten Personen der englischen Literatur, wenn nicht die Berühmteste. Na ja, zumindest glaubte er das, war er doch noch nie ein Fan Shakespears gewesen. Ob das bei Chiara auch der Fall gewesen ist, hatte er nicht gewusst, machte sich jedoch in den Weiten seines Geächtnis’ die Notiz, dem später auf den Grund zu gehen. Antonio hingegen genoss genau wie sie das kleine Spielchen.
»Mas chica, es decir por debajo de ti, ¿no?«, fragte er grinsend, bedacht sie wie sonst auch zu reizen.
»Wobei, wenn du mich begehrst, nur zu~! Du musst dich nur für meinen espalda oder meine labios entscheiden, chica«, ergänzte er und konnte sich nicht zurückhalten, den spanischen Akzent nur so klingen zu lassen, dass er mehr als offensichtlich war.
Doch statt sich daraus einen simplen Spaß machen zu wollen, setzte er noch einen obendrauf, indem er aufstand, sie aber gleichzeitig festhielt, alles was sie unternehmen würde, um von ihm hinab zu kommen, ignorierend. Blind tastete er sich durch die Wohnung, bis er glaubte in ihrem Zimmer angekommen zu sein, befand sich jenes doch direkt gegenüber des Bades.
»Du bist schwerer geworden; hast du zugenommen?«, fragte er sie möglich seriös, ehe er sich mit dem Bauch zur Matratze auf das Bett fallen ließ, sodass die Italienerin ihn genau in der Hand hatte – so hatte er es gewollt. Piccolo war ihnen unauffällig gefolgt und beäugte sie aufmerksam.

»Postingpartner: Chiara

Ȇbersetzungen:
Mi pequeño amigo → Mein kleiner Freund
Mas chica, es decir por debajo de ti, ¿no? → Aber Mädchen, das ist doch unter deiner Würde, nicht?
Espalda → Rücken
Labios → Lippen


»Zusammenfassung:
{macht Piccolo sauber → bemerkt Chiara erst, als es zu spät ist → lässt sich auf das Spiel ein → steht auf und trägt sie auf seinem Rücken in ihr Zimmer → lässt sich mit dem Bauch auf die Matratze fallen → Piccolo folgt ihnen}

»Legende:
Handlung
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BeitragThema: Re: Westend   Sa 30 Jan 2016 - 22:15




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Ein wenig frustriert, dennoch belustigt
Gesprächspartner:
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Zusammenfassung:
Macht es sich auf Antonio gemütlicher - Antwortet - Klammert sich an ihm fest - Antwortet auf Kommentare - denkt über Stille nach - 'Entbindet' seine Augen, nachdem sie ihn umgedreht hat
Ortswechsel:
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"Dorso o Labro? - Rücken oder Lippen?", "Marito - Mann (Angespielt auf Ehegatte)", "Idiota - Idiot"
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Ihre Augen schnellten zu dem Knoten, der wenige Zentimeter vor ihr lag und betrachtete ihn kurz. Ob er denn fest genug war? Würde Antonio ihn aufmachen, sich den Spaß nicht erlauben? Die Fingerspitzen juckten, die Mundwinkel zuckten, das erhobene Haupt bettete sich auf der linken Schulter ihrer Beute, an der sie sich noch mehr festklammerte, als vorerst gewollt. So unangebracht der Gedanke vielleicht war; Wie würde es wohl sein, es sich noch gemütlicher zu machen? Sich nicht festklammern zu müssen, einfach die Lider schließen und sich der gnadenlosen Schlaftrunkheit zu ergeben? Doch der niedliche Gedanke wurde von den allzu verlockenden Aussagen des Spaniers unterbrochen.
"Mas chica, es decir por debajo de ti, ¿no?", schien er beinahe zu singen, die neckenden Worte liefen ihr beinahe den Rücken hinunter, es fühlte sich an, als würde ihre innere Göttin ihre Fingernägel ihre Wirbelsäule entlang ziehen, den ein oder anderen Knochen antippen, sich an ihren festkrallen wie ein Löwe, der seine Beute zu Boden zog und zu festnageln versuchen. Doch auf diesen KOmmentar selbst konnte sie nichts genaues erwiedern. "Dorso o Labbro, eh? Keine schwere Entscheidung, marito.", lullte sie nach der zweiten Aussage mit einem sachten Grinsen zurück, die Augenbrauen gehoben und sichtlich bemüht, nicht leise zu lachen. Die folgende Aktion aber warf die Dame aus der Bahn.
Mit Leichtigkeit schien er sich zu seiner vollen Größe zu erstrecken, als sei Chiaras Gewicht überhaupt keine Last auf seinem Rücken, als wäre es Alltag, eine Frau ihrer Maße durch die Gegend zu tragen. Zugegeben hatte sie ein wenig Panik, da ihr Körper doch ein wenig zu stark für ihren Geschmack von der einen zur anderen Seite wackelte, aber der folgende, recht starke Griff Antonios beruhigte ihre angespannten Nerven ein Stück, wo sie dennoch vermutete, dass es nicht unbedingt als Beruhigung aufgefasst werden sollte. Ihre eigene Handhabung verstärkte sich, die Fingernägel bohrten sich in die weiche Haut auf seinen Schultern, als er sich blind umhertastete, in Richtung ihres Schlafzimmers, wie sie wohl nach wenigen Schritten feststellen musste. Der grüne Blick fiel über ihre Schulter, zu dem kleinen Piccolo der sowohl glücklich als auch ein wenig verwirrt hinter den Mitbewohnern hertappte und bevor sie sich versah, war dieser hinter der Wand zur Seite ihrer Tür verschwunden. Durch den frechen Kommentar juckte ihre Handfläche wie verrückt, würde sie ihm noch herzlich gerne genau diese auf den Kopf schlagen, sie ließ es aber sein und gab einen eigenen Kommentar zurück, die Lippen zu einem sachten Schmollen verzogen.
"Oder du bist einfach schwacher geworden, idiota. Schieb die Schuld nicht auf andere." So wollte Chiara gerade von seinem Rücken steigen, ihm gar die Augenbinde abnehmen, aber schon war ihre eigene Höhe gesunken und ihr Körper nach vorne gepresst worden, als Antonio sich gelassen auf ihre Matratze fallen ließ, den Kopf in der Bettdecke vergraben und somit verstummte. Das, was folgte, war eine ungemein unschöne Stille, in der sie ein wenig auf Antonios Rücken herumrutschte, die Händflächen nun seine Schulterblätter gedrückt. Diese ließ sie eine Weile kreisen, bevor sie sich nach unten fallen ließ, die eigene Figur wieder auf dem des in diesem Fall untertänigen Körper lang machte, das Kinn am obersten Punkt seiner Wirbelsäule. "Weißt du, du bist extrem weich, garnicht so knochig, wie du eigentlich aussiehst.", raunte sie unter ihrem Atem, die Lieder halb geschlossen, als sich die Arme der Italienerin auf seinem Kopf kreuzten, um sie von der ausgestreckten Position zu entlasten. Stirn nun auf den Rücken ablegend, vergrub sie ihre Nase zwischen den vorher gedrückten Schulterblättern, langsam und entspannt atmend, auf gleiche Weise aber uncharakteristisch hilflos, da ihr kein besonders guter Spruch einfiel, den sie hätte bringen können, um sich zu revanchieren.
Ein frustriertes Seuftzen rollte nach mehreren Herzschlägen aus ihrer Kehle, als sie kurzerhand von ihm abstieg, die allzu neugierigen Pfötchen in seine Seite stemmte und ihn auf den Rücken drehte, nur um sich wieder auf seinen Bauch zu setzen und das Gesicht dem seinem Nahe zu bringen, die Finger daraufhin durch seine Haare ziehend, um den Knoten zu suchen, der die Augenbinde in seinem Gesicht hielt. Mehrmals kratzten die gepflegten Fingernägel über seine Kopfhaut, bis der weiche Stoff die Haut unterbrach. Wenige Handgriffe, dann zog sie das Handtuch weg, warf es zur Seite.


Zuletzt von Chiara am So 31 Jan 2016 - 20:01 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Westend   So 31 Jan 2016 - 18:48



»Antonio Carriedo

»Kapitel 1.1.4.
Intime Witze

Seufzend versuchte er es sich unter der im Liegen größeren Last der Italienerin auf dem Bett, welches im Besitz jener Person war – zumindest ließ Antonio sie darauf schlafen, für das Möbelstück an sich war er aber die Geldquelle gewesen –, bequem zu machen. Gemütlich war die darauf ausgebreitete Decke ja schon, das musste er wenigstens in Gedanken zugeben; und das Gesäß seiner Mitbewohnerin nahezu auf dem eigenen – es befand sich in der Tiefe seines Rückens – zu spüren war eine Situation, die man ja nicht alle Tage erlebte, erst recht dann nicht, wenn es nur ein Beziehungsfight ohne Beziehung war. Ja, dass man mit Chiara zumindest in diesem Sinne viel Spaß haben konnte, war ihm schon recht früh aufgefallen, könnte er bis dato doch keinen Tag nennen, an dem sie sich nicht geneckt, angegiftet, gar nonverbal angegriffen haben. Er wusste nicht, ob sich Chiara darüber im Klaren war, dass er all das, die ständigen kindlich angehauchten Streitereien und Kämpfe, liebte. Nicht einmal er selbst wusste, ob sie das ebenfalls so empfand, oder ob sie es ernst nahm, sich vielleicht auch gar nichts genaues dahinter dachte. Manchmal wäre es einfach nur schön, wenn er in ihren Gedanken lesen könnte, wobei er dabei nicht wirklich viel erwartete, wenn es um Qualität ging.
»Die Schuld bei Anderen zu suchen; esa es su especialidad, Esposa«, entgegnete er mit seiner rauen Stimme, die einen süffisanten Unterton in sich trug, während ihn die Blindheit weiterhin übermannt doch hatte. Eine Antwort erwartete der Spanier allerdings nicht, brachte das zarte und doch ausgeprägte Rundungen tragende Kinn der Brünetten auf der Spitze seines Rückgrats ihn für einen kurzen Moment zum Zucken, nachdem sie mit ihrem Gesäß auf ihm umhergerutscht war und sein Shirt dabei an den Seiten leicht angehoben hatte, sodass wenigstens schmale Streifen seiner leicht bräunlichen, von der Sonne angehauchten Haut zur Geltung kamen. Auch wenn es ihn kitzelte, war es irgendwie angenehm, brachte es seine Wirbelsäule doch Entspannung ein.
»Weißt du, du bist extrem weich, garnicht so knochig, wie du eigentlich aussiehst«, besaß sie tatsächlich die Dreistigkeit und hatte damit einen im anderen Sinne ›wunden‹ Punkt getroffen.
»Und deine Oberweite ist auch nicht größer, als man dachte, Pequeña. Yo sierra su sujetador en ropa interior: ein C-Körbchen.«, konnte er sich wieder einen ebenso beleidigenden Kommentar nicht verkneifen, sofern sie auf ihren Busen stolz war. Merkwürdigerweise war es das Erste, was ihm daraufhin spontan eingefallen war, obwohl sich bis dato nicht wirklich bewusst mit ihren Brüsten beschäftigt hatte. Vielleicht würde er bei Gelegenheit einen absichtlichen Blick darauf werfen; vielleicht auch so, dass sie es bemerkt. Aber in diesem Falle war die Chance relativ gering, hatte sich doch komplett in die Länge ausgestreckt und ihren Dekolleté erneut auf seinem braunen Rücken abgelegt, zumal das Tuch weiterhin Löcher in seinen Kopf brannte. Ein Seufzen ihrerseits folgte, als sie ihn erlöste und um 180° an der eigenen Körperachse drehte, sodass die Matratze und Chiara zwischen Antonios Rücken und Bauch getauscht hatten – er war der Gefangene beider Elemente. Widerstandslos ließ er es über sich ergehen. Selbst dass sie auf seinem Bauch wieder Platz nahm, verhinderte er nicht. Antonio spürte den warmen Atem der Italienerin auf seiner Haut, ihre weichen Hände und Finger in seinen Haaren. Verwirrt runzelte er die Augenbrauen. Dann spendete sie seinen Augen wieder Licht; der Stoff fiel beiseite, ihre Augen starrten ihn blinzelnd an.
»So weit vorne zu sitzen ist auch nicht dein Stil, non?«, begann er, entschied sich jedoch dazu, noch einen obendrauf zu setzen, indem er auffällig auf ihre Brüste starrte, dann in ihr Gesicht; ernst dreinblickend fuhr er dann fort, »Und das ist eindeutig kein C-Körbchen, Chiara.« Das C in ihrem Namen hatte er besonders betont.

»Postingpartner: Chiara

Ȇbersetzungen:
Esa es su especialidad, Esposa → Das ist doch deine Spezialität, Eheweib
Pequeña → Kleine
Yo sierra su sujetador en ropa interior → Ich sah deine BHs in der Wäsche


»Zusammenfassung:
{lässt Chiara auf sich sitzen → antwortet auf ihre Bemerkung hin → spürt ihre Hände an seinen Schultern und das Kinn an der Spitze seines Rückgrats → erwartet daraufhin keine Antwort → lässt sie gewähren → hört ihr dreistes Kommentar→ antwortet gereizt → lässt sich wenden → gibt erneut ein spaßig gemeinten Kommentar von sich → blickt auf ihre Brüste → lässt einen weitern Kommentar folgen}

»Legende:
Handlung
»Sprechen«
»Denken«
»Chiara spricht«
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BeitragThema: Re: Westend   So 31 Jan 2016 - 20:34





Charakter:
Chiara Vargas
Momentane Laune:
Beschämt, daraufhin belustigt
Gesprächspartner:
Antonio Carriedo
Zusammenfassung:
Spielt an Antonios Shirt - denkt über die Beziehung nach - wütend über Kommentar über Brüste - entsetzt und beschämt durch genaues Ansehen der Unterwäsche - wird Gelassen und kommentiert Antonios Aussage
Ortswechsel:
//
Übersetzungen:
"una Vergine - Eine Jungfrau", "Marschio - Mann"
---------------------------
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Die schlanken Finger zupften an dem leicht gespannten Stoff an dem Shirtkragen, rieben ihn hin und wieder zwischen den Fingerkuppen, spürte dabei die von Antonio ausgehende Wärme angenehm durch ihre Hände, an ihrem Brustkorb. So sehr Chiara ihn manchmal gerne von der nächsten Klippe schubsen würde, solch lustige Momente mit ihm waren immer wieder angenehm, so entspannend, dass sie sich manchmal wünschte, sie könne ihr hitziges Temperament ablegen und einfach...genüsslich mit ihm reden. Die Beziehung zwischen den Beiden war wohl etwas kompliziert. War das das richtige Wort? Kompliziert? Oder eher umstritten, labil? Ganz sicher war die Italienerin sich nicht, ihr Mundwinkel zog sich nur Seite, als sie etwas angespannt nachdenkte, wie man diese 'Freundschaft' wohl nennen konnte. War es überhaupt eine Freundschaft? Innerlich spürte sie die umstrittenen Gefühle absinken, als ein Kommentar von Antonio folgte. Gedanken wie diese waren solche, die nur selten in ihrem Kopf schwirrten und die sie immer dann umsetzen wollte, wenn der Moment bereits verpasst war; Genau wie jetzt, als er auf ihre Körbchengröße anwies.
Ein Moment, in dem sie rot sah. Ihre Brüste zu kommentieren, das war tatsächlich das tiefste Niveau, tiefer als der Weg bis zum Grund des Pazifiks. "So tief kann auch nur ein Spanier greifen, pft.", murrte die Dame zurück und warf ihm einen provozierten Blick zu, der aber dann kurz zu ihrem Busen fiel, der dicht an Antonio lag. Waren sie wirklich so klein? Immer, wenn sie morgens vor dem Spiegel stand, die Haare durchgekämmt und hochgesteckt, so hatte sie geglaubt, dass sie eine gute Größe hatten, ihren Kröper angenehm abrundeten. War dieser Glaube so einfach zu zertreten, konnte Antonio es sich so einfach machen und sie so prunklos vom Thron stoßen? Gleichzeitig aber trieb es ihr bestürzte Hitze in das sonngengeküsste Gesicht; Er hatte doch tatsächlich solch geringe Unschuld besessen, dass er ihre Unterwäsche betrachtet hatte, ziemlich genau, wie sie wohl feststellen musste. Mehrere unangebrachte Kommentare rangen in ihren Kopf, aber stattdessen schürzte sie die Lippen, auf der Stirn tiefe Falten durch das starke zusammenziehen der schlanken Augenbrauen. "Ist nicht einmal das unter deiner Würde?", brachte Chiara hervor, die Zähne in der Seite ihrer Wangen vergraben, als sie sich langsam an dem weichen, warmen Fleisch zu schaffen machten. Die Anspannung in ihr wuchs, als er ihr entgegenblinzelte, die Augen fielen auf seine Lippen, die sich zum sprechen öffneten. "So weit vorne zu sitzen ist auch nicht dein Stil, non?" Den folgenden, unbekümmerten Blick hätte sie beinahe nicht bemerkt. Beinahe wäre ihr ein weitere Verlegenheit gespart geblieben, beinahe hätte sie nicht entsetzt nach oben schnellen müssen, ihre Hände nun auf ihren Oberschenkeln. Konnte ein Mensch so rot werden, wie sie es gerade wurde? All die Beschämtheit fiel, der nächste Kommentar warf Chiara aus ihren Reihen.
"Und das ist eindeutig kein C-Körbchen, Chiara." Ihre Augenbraue zuckte. Sie sammelte wieder ihr in Gedanken zersprungenes Hirn ein, baute es so zusammen, dass sie ihre Gelassenheit wiedererlangte. "Antonio, tsk. Du bist normalerweise auch nicht so unterwürfig, oder doch? Kann man dich so einfach übertrumpfen, gefällt es dir, wenn über dich bestimmt wird? Du kannst mir wohl kaum sagen, dass du mehr über Brüste weißt, als ich. Du bist doch noch una Vergine oder kannst du beweisen, was für ein großer, starker maschio du bist, hmh~?" Ihre Gesichtszüge verrieten nichts über ihren eigenen Stand, so hatte sie noch bis heute mit keinem das Bett geteilt, es war ein ferner Gedanke gewesen, einer, über den sie sich nie den Kopf hatte zerbrechen können und wollen. In ihren eigenen Augen hatte das Gespräch eine sehr belustigende Wende genommen, weshalb sie sich wieder nach vorne lehnte, den Körper wieder auf dem Seinen ausgerichtet, das Kinn auf ihren Unterarmen positioniert, sodass sie Antonio von Unten beobachten konnte.
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BeitragThema: Re: Westend   So 31 Jan 2016 - 22:07



»Antonio Carriedo

»Kapitel 1.1.5.
Verlegenheit, Wut und Sensibilität im Trio

Chiaras Reaktion überraschte den Spanier ein wenig, besonders das Blut, welches, wie Adrenalin es in Zeiten der Aufregung tat, in ihre Wangen strömte. Die Verlegenheit war nicht zu übersehen, was die Verwunderung des derzeitig Unterwürfigen nur verstärkte. Die Dame über ihm dagegen ist nämlich kein weibliches Wesen, das leicht in Verlegenheit zu bringen ist, weshalb er sich nicht ganz sicher war, ob die ins Gesicht geschossene Röte auf eben jenes Gefühl oder Wut zurückzuführen war. Und irgendwie gefiel ihm diese unscheinbare Röte, wenn sie so sehr gereizt ist, dass ihr die Hand ausrutschen könnte, vergleicht er ihren Kopf in solchen Situationen doch gerne mit einer Tomate – die Lieblingsspeise der beiden. Natürlich lag es im Bezug auf die Hand, die ihr so gerne ausrutschen würde, nicht in seinem Interesse, von ihr geschlagen zu werden; er hielte es aus, ja, aber sein Charakter beinhaltete keinesfalls Masochismus. Und außerdem bezweifelte er auch, dass seine Mitbewohnerin durch Sadismus geprägt ist. Und so ignorierte er ihre Aussage bezüglich seiner Herkunft, selbst wenn er eine durchaus passende Antwort darauf gewusst hätte, die ebenso etwas Xenophobisches beinhalten würde. Dennoch stellte er sich zumindest in Gedanken weiterhin die Frage, die ihn seit wenigen Sekunden so intensiv beschäftigte: Wut oder Verlegenheit? Vielleicht war die Italienerin ja doch nicht so taff und emotionslos, wie sie immer vorzugeben versuchte. Vielleicht steckte ja doch ein weicher, sensibler Kern in ihr. Vielleicht ginge er dem eines Tages auf den Grund. Zumindest wollte er das.
»Antonio, tsk. Du bist normalerweise auch nicht so unterwürfig, oder doch? Kann man dich so einfach übertrumpfen, gefällt es dir, wenn über dich bestimmt wird? Du kannst mir wohl kaum sagen, dass du mehr über Brüste weißt, als ich. Du bist doch noch una Vergine oder kannst du beweisen, was für ein großer, starker maschio du bist, hmh~?« Er grinste. Ja, er grinste! Warum auch immer ihn diese Worte zum Grinsen brachten, hatte er selbst nicht sagen können. Schon allein die Tatsache, dass sie in ihrer kleinen Ansprache ebenfalls seinen Namen verwendet hatte, der mit ihrem italienischen Akzent einen wunderbaren Klang bekam, hatte ihn im ersten Moment dazu gebracht. Und als hätte er es vorausgesagt gehabt, kam sie tatsächlich auf das Unterwürfige zurück. Und als sie ihn dann als Jungfrau – er wusste nicht einmal, ob sie sich darüber im Klaren war, dass sie damit Recht hatte, wobei er sowieso keine Hemmungen hätte es zuzugeben – bezeichnete und von ihm verlangte, er solle doch beweisen, dass er ein Mann sei, war es zumindest um seine Gesichtsmuskeln geschehen; die Ingredienzien seines Grinsens, das vielmehr wie ein betäubtes Lächeln wirkte, waren in der richtigen Reihenfolge und Menge zusammengesetzt worden. Und er konnte nicht anders, als die Arme unter seinem braunen, dichten Haar zu kreuzen und die Augenbrauen gespielt anzuheben, während sie sich nach vorne lehnte, sich wieder auf dem gesamten Körper des Spaniers breitmachte.
»Chiara, Darling, ob ich wirklich so unterwürfig bin, wie ich mich hier präsentiere, musst du schon selbst herausfinden. Und Brüste...Brüste sind genauso mysteriös und komplex wie ihr Frauen gerne das Mysterium Mann beschreibt. Und glaubst du, ich hätte Angst vor dir offen und ehrlich zu sagen, dass ich noch una vergin bin. Denn gerade das beweist, dass man Eier in der Hose hat. Aber du kannst ja gerne nachschauen und das selbst überprüfen. Und glaub mir, deine Brüste sind perfekt so.« In diesem Moment, als er nur ihr in die Augen geschaut hatte, zum Ende wieder grinsend in ihren sich diesmal so perfekt anbietenden Ausschnitt geschielt hatte, wusste er selbst nicht warum er nachgegeben hatte. Antonio wusste ja nicht einmal, ob diese ganzen dezent pervers angehauchten Späße für Chiara Ernst waren oder nicht. Und sowie er darüber nachdachte, wusste er nicht einmal, wie es diesbezüglich bei ihm aussah. Natürlich hatte er es nie eilig gehabt; und er hat es auch noch nicht. Es existieren ja wohl genug Mittel und Wege, auch ohne die eigene Jungfräulichkeit zu verlieren, die eigenen Bedürfnisse zu stillen, Befriedigung zu erfahren. Und als hätte sein Hirn auf seine Gedanken körperlich reagiert, hatte es für einen kurzen Moment in seiner Hand gezuckt. Wie gut, dass er nicht laut gedacht hatte, sofern Chiara das Zucken in seiner Hand wahrgenommen hatte. Was die betraf, so könnte er sich nicht einmal vorstellen, es mit ihr zu tun. Nicht nur weil ihm der Gedanke fremd war, sondern auch weil er bezweifelte, dass sie sich jemals auf so etwas einlassen würde. Aber apropos Chiara und Jungfräulichkeit...
»Y usted? Bist du noch una vergin?« Das verführerische Grinsen, das seine Lippen schon die ganze Zeit umspielt hatte, war bei diesen Worten nicht eine Sekunden von ihnen gewichen. Irgendwie genoss Antonio dieses Spielchen, arteten ihre Streitereien doch sonst in die Richtung aus, dass sich die Italienerin beleidigt in ihr Zimmer verkroch und er sie besänftigen musste, damit nicht der Fluch ihres ewigen Grolls auf ihm lastet.
Just in diesem Moment zerstörte der kleine Piccolo erfolgreich diesen anderen Verlauf eines Streites, indem er auf das Bett gesprungen war und sich nebst Chiara zu Antonio hin bewegte, eher er sich hinter dessen Kopf, nicht darauf, auf der höchsten Spitze des Kissens platzierte, genüsslich schnurrend die Pfoten leckend und es sich dann bequem machend.
»Aber sag«, und er begann mit seiner rechten Hand die oberste Schublade ihres Nachttisches zu öffnen und tastete sie nach einer Tomate ab, fuhr dabei fort, »reicht dir diese Tomate als Friedensangebot?« Und damit steckte er zumindest einen Teil der roten Frucht in seinen Mund und hielt sie mit den Zähnen fest.
»Du musst sie dir nur holen, idiota~«, grinste er. Es erinnerte ihn an den Gedanken Chiara und Antonio. Nein, das würde niemals funktionieren. Immerhin, die richtige Position besaßen sie ja dennoch.

»Postingpartner: Chiara

Ȇbersetzungen:
Una vergin → Eine Jungfrau
Y usted? → Und du?


»Zusammenfassung:
{weiß nicht, wie er die Röte in Chiaras Gesicht deuten soll → zweifelt allgemein die Situation an → antwortet → grinst → will wissen, ob Chiara ebenfalls Jungfrau ist → trägt ein verführerisches Grinsen → weiß selbst nicht, ob das Spaß oder Ernst ist → vermutet letzteres → bemerkt Piccolo → geht nicht auf ihn ein → bittet sie freiwillig um Vergebung}

»Legende:
Handlung
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»Denken«
»Chiara spricht«
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Zuletzt von Antonio am Di 15 März 2016 - 16:37 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Westend   Mo 1 Feb 2016 - 19:29




Charakter:
Chiara Vargas
Momentane Laune: Beschämt, daraufhin anmutig
Gesprächspartner:
Antonio Carriedo
Zusammenfassung:
Überrascht über das Grinsen - Denkt über Aussage nach - Antwortet auf Jungfräulichkeits-Frage - Antwortet auf Friedensangebot
Ortswechsel:
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Übersetzungen:
"Cultore - Freund (angespielt auf Liebhaber)"
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Ein...Grinsen? Ernsthaft? Chiara hatte so gut wie alles erwartet; Ein abwertender Blick, dass er sie von ihm stoß, gar nicht anders konnte, als seine Hände um ihre Kehle zu legen und ihre Luft abzuschnüren, sie dazu zwang, nach Hilfe zu röcheln. Doch...er grinste. Schamlos, ohne eine gewisse Art von Wut. Ein herzliches Lächeln, es zeigte Zähne, selbst seine Augen warfen gerine Lachfältchen, die grüne Farbe glitzerte im Licht des Zimmers. Es war beinahe so, als würde er sich über Chiara lustig machen. Er machte es sich gar gemütlich, die Arme unter der dunklen Mähne gekreuzt und die Augenbrauen gehoben. Ihre eigenen ahmten seine dichten nach, hoben sich, warfen Falten auf ihre Stirn; Falten der Verwunderung, gar Überforderung. Sie war sich unklar, ob sie etwas sagen sollte, oder lieber still bleiben sollte. So war es in ihrem Kopf umstritten, ob sie die Lippen trennen sollte, ihn nicht nur anblicken sollte. Aber als sie seine angenehme Stimme wieder hörte, rutschten ihre Hände über ihre Oberschenkel hinunter zu Antonios Seiten, die Ohren aufmerksam gespitzt.
"Musst du schon selbst herausfinden...das Mysterium Mann...dass ich noch una vergin bin...nachschauen...deine Brüste sind perfekt so." Die Worte hallten wie in einem leeren Raum, prallten an den Innenseiten ihres Kopfes ab und schleuderten sich selbst wieder in ihre eigene kleine Welt der Gedanken. Unsicherheit zeigte sich auf ihrem Gesicht, als ihr Unterkörper etwas peinlich berührt über seinen Bauch rutschte, sie spürte, wie warm sein Körper war, wie sein Shirt nach oben rutschte, aber dies waren Feststellungen, die sie gerade eher weniger störten. So ungern Chiara es zugab; sie war tatsächlich beschämt. So hatte sie doch Fragen gestellt, ihn Herausgefordert, und nun konnte sie sehen, was sie davon hatte. Ein rotes Gesicht, eine verwirrte Mimik und ein unangenehmes (oder doch ganz begehrtes?) Kribbeln im Bauch, welches sich stetig tiefer arbeitete. Die Blicke hielten, Anspannung mischte sich mit dem Gefühl. Sie war sich zeimlich sicher gewesen, dass ein Mann wie Antonio seine Jungfräulichkeit wohl schon verloren hatte, so lobend es von ihr auch war. So verloren hatte die Dame den Blick zu ihrem Dekollete nicht bemerkt, gar beachtet. Eine Hand fuhr durch ihr eigenes Haar, schüttelte es rasch durch, als sie merkte, wie unangenehm es über ihre Schultern hing. Hat schon jemand bemerkt, wie heiß es in diesem Raum eigentlich ist?
"Y usted? Bist du noch una vergin?" Augen geweitet auf das Grinsen gerichtet, Beine zuckten, schoben sich gar näher aneinander, sofern dies noch möglich war, so, wie sie Antonios Hüften umrandeten, abzeichneten. Es brannte ihr in der Kehle, als würde man zu viel in der Kälte gesprintet sein, die Luft fehlte ihr. Was hatte sie groß erwartet; Sei selbst stellt so hohe Anforderungen und kann auf die Frage selbst beinahe nicht antworten. Am liebsten würde die Frau gerade im Erdboden versinken, aber darauf drehte sie die Schultern, als würde die Scham von ihr rutschen, wie Kleidung, die ihr Knopf für Knopf geöffnet wurde und wie eine Pfütze um ihre Gelenke lag. "Was denkst du denn? Natürlich nicht." Ihr Zeigefinger glitt über seine Brust, über die begehrten Schlüsselbeine, hinterließen kleine Funken in ihrer Fingerkuppe, bis sie das leicht behaarte Kinn erreichte, es umfasste und den Blick ihr entgegen zwang. "Dir ist klar, dass ich ziemlich begehrt bin, cultore." Die süße Lüge lag ihr tief im Magen, sie wusste, sie würde es früher oder später bereuen, jetzt so bitter gelogen zu haben. Ihr wäre natürlich recht, wenn dies die Wahrheit wäre, so hätte sie die ganze Arbeit bereits hinter sich, aber dies war nicht der Fall. Oh no, es war ein Traum, der wohl noch in ferner Zukunft lag.
Die Finger wurden zurückgezogen, als Antonio sich vorran zu ihrem Nachttisch tastete, der Blick selbst aber viel rasch zu Piccolo, darauf zurück zu dem ausgestreckten dunkleren. Viele Private Objekte hatte sie seit all dieser Zeit nicht angesammelt, so hatte Chiara es doch meist mit dem Spanier geteilt, wenn es relevant war. Überrascht darüber, dass er die Tomate vermutet hatte, war sie nicht, immerhin wusste sie, dass es beider Lieblingsspeise war. "Ob das reicht? Hm, da muss ich einen Moment nachdenken." Stück für Stück ließ sie sich nach vorne sinken, ihre Lippen nur einen Hauch von der Frucht entfernt, die Augen an das Gegenpaar geklebt, bevor sie zärtlich hineinbiss und leise durch den geöffneten Mund lachte. "Si, es reicht aus."
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BeitragThema: Re: Westend   Mo 1 Feb 2016 - 20:48



»Antonio Carriedo

»Kapitel 1.1.6.
Die Lügen einer Frau

Grinsend hatte seinen Lippen der Italienerin ins Gesicht gestrahlt, als er sie bezüglich seiner Jungfräulichkeit aufgeklärt hatte und ihr ebenso vorgeschlagen hatte, zu überprüfen, ob er tatsächlich dem männlichen Geschlecht angehörte. Die letzten Worte waren über seine Zunge gerollt, als er plötzlich spürte, wie Chiaras Hand von ihrem eigenen Körper abgerutscht war und seine Seite gestreift hatte. Es war derselbe Moment gewesen, in dem seine Hand gezuckt hatte, weshalb Antonio sich nicht viel daraus machte, sondern lediglich vermutet hatte, es wäre nicht ihre Absicht gewesen. Warum sollte sie ihn dort auch freiwillig berühren? Chiara war Chiara; und so wie er sie kannte, würde sie ihn ja nicht einmal wenn ihr Leben davon abhinge absichtlich an einer Stelle berühren, an der sein Shirt dank ihrer Selbst hochgerutscht ist – nein, so etwas würde die junge Frau seines Empfinden nach nie über sich ergehen lassen. Sie hätte ja keinen Grund.

Umso überraschter schien der Spanier zu sein, als sie ihm plötzlich mit einem nahezu empörten Gesichtsausdruck eintrichterte, sie hätte besagtes Es bereits hinter sich gehabt. Natürlich hatte er mit dem Gegenteil gerechnet, hatte er sie doch nie mit einem Typen hier gesehen, geschweige denn mit einer Frau – nur für alle Fälle. Und erst jetzt, als er sich damit beschäftigte, war ih bewusst geworden, dass sie sich nie über diese Thematik ausgetauscht hatten. Aber dennoch machte es Antonio nichts aus, dass er vor ihr zugegeben hatte, dass er noch nie mit jemandem geschlafen hatte, schien sich Chiara selbst doch nicht darum zu kümmern.
Wieder war er so sehr in Gedanken versunken, dass sein Körper nur ein erschrockenes Zucken von sich gab, als ihr Finger zunächst über seine Brust, dann über seine Schlüsselbein fuhr, sodass sie anschließend mit ihrer Hand sein leicht behaartes Kind in die Hand nahm und ihn dazu zwang, ihr in die Augen zu schauen.
»Dir ist klar, dass ich ziemlich begehrt bin, cultore«, säuselte die Italienerin und blickte ihm dabei in die Augen. Selbst wenn sie ihn nicht gezwungen hätte, so hätte er ihren Blick dennoch erwidert, da er nicht gewusst hätte, welchen Gegenstand er sonst mit seinen Blicken beehrt hätte. Doch Antonio hob es sich für später auf, etwas dazu sagen. Die gespielte Versöhnung per Tomate war ihm wichtiger.

Wider seiner Erwartung hatte Chiara tatsächlich erneut wortwörtlich angebissen, indem sie ihre Zähne ebenso in das saftige Fleisch der Frucht grub. Auf ihr Lachen entgegnete er mit einem Lächeln und überließ ihr die Tomate, indem er ein Stück von ihr abbiss und es sich auf der Zunge zergehen ließ. Ihr weiterhin in die Augen blickend, streckte er seinen Arm nun nach Piccolo aus und traf ihn genau am Hinterkopf, wo er ihn ein Schnurren erntend, mit der Hand streichelte; es war, als hätte er Augen am Hinterkopf gehabt. Das Shirt des jungen Spaniers hob sich dabei nur noch mehr an, legte etwas mehr Bauch frei und fiel so zur Seite, dass sie einen perfekten Blick unter seine Arme hätte erhaschen können, an denen es sich ein dezenter Haaransatz breit gemacht hatte. Doch er kümmerte sich nicht darum, hatte er es doch nicht bemerkt und entschied sich dazu, voriger Aussage auf den Grund zu gehen.
»Du warst also schon aktiv im Bett – ich nehme mal an, dass dies der Ort gewesen ist – wie war das denn so? Und vor allem mit wem? Immerhin muss das letzte Mal ja schon etwas her sein; ich habe dich hier noch nie mit irgendwem außer Piccolo gesehen, no?«, meinte er und setzte wieder dieses Grinsen auf.
»Apropos, du rutscht so viel auf mir rum. Bin ich dir nicht bequem genug oder geht es um was anderes~?«

»Postingpartner: Chiara

Ȇbersetzungen:
//


»Zusammenfassung:
{bemerkt, dass Chiara seine Seite streift → denkt sich nicht viel dabei → ist von ihrer Antwort überrascht → sagt aber nichts dazu → blickt ihr in die Augen → streichelt Piccolo → geht auf ihre angeblich verlorenen Jungfräulichkeit ein → fragt sie, ob er nicht gemütlich sei}

»Legende:
Handlung
»Sprechen«
»Denken«
»Chiara spricht«
Ortswechsel
Rückblende/Traum

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Zuletzt von Antonio am Di 15 März 2016 - 16:38 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Westend   Mi 3 Feb 2016 - 14:11




Charakter:
Chiara Vargas
Momentane Laune:
Beschämt, Neugierig
Gesprächspartner:
Antonio Carriedo
Zusammenfassung:
Nimmt Tomate - Betrachtet Antonios Körper - Antwortet erst nicht - Erzählt erfundene Geschichte - Rutscht von Antonio herunter und krault Piccolo - Stellt Frage
Ortswechsel:
//
Übersetzungen:
"Dimmi - Sag mal"
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Unterdessen der Spanier die Tomate losgelassen hatte, hatte Chiara sich wieder nach hinten gelehnt, die Tomate von ihren Lippen gleiten lassen und mit der Hand gefangen, als sie gen Bett fiel. Sie erwischte sich bei dem Gedanken, sie umzudrehen, um ihre Zunge über die Bissabzeichnungen ihres Gegenübers zu ziehen, doch mit einem raschen, angedeuteten Kopfschütteln verwarf sie den Plan wieder, die Augen auf Antonios Körper gerichtet, indessen sie Stück für Stück ein wenig der roten Haut von der wässrigen Frucht zog. So war sie doch in Gedanken verloren, als sein Shirt durch seine Aktion weiter nach oben rutschte, den dunkleren Bauch des Mannes mehr und mehr offenbarend. Folgenderweise fiel der Blick auf die feinen Haare, die sich von seinem Unterleib zu seinen Bauchnabel hinauf arbeiteten, trafen den Rand des Shirts, welches einen sanften Schatten auf seine Haut warf. Würde Chiara nun liegen, so könnte sie gar bis zu seiner Brust blicken, doch die Worte Antonios brachten sie zurück zur Realität.
"Du warst also schon aktiv im Bett – ich nehme mal an, dass dies der Ort gewesen ist – wie war das denn so? Und vor allem mit wem? Immerhin muss das letzte Mal ja schon etwas her sein; ich habe dich hier noch nie mit irgendwem außer Piccolo gesehen, no? Apropos, du rutscht so viel auf mir rum. Bin ich dir nicht bequem genug oder geht es um was anderes~?" Da war es wieder, dieses Kribbeln, das gleichzeitig unangenehme und erfreuliche Gefühl in ihrem Unterleib. Ihre Hand fuhr sich über den Nacken, durch den weichen Haarflaum, Fingernägel kratzten über die sensible Haut. So sehr sie es sich auch wünschte, eine andere Reaktion zu zeigen, die möglichkeit hatte sie nicht. Entweder fielen ihr nun plausible Ausreden ein, oder sie müsse beichten. "Wann habe ich das letzte Mal richtig gebeichtet? Auf die Art und Weise, dass es mir wirklich nicht mehr Leid tat, überhaut gelogen zu haben?" Die Augen fielen zur Hälfte zu, die Pupillen weiteten sich, als sie zur Seite in die dunkelere Hälfte ihres Zimmer blickten. Moment - Ihr Zimmer. Rein theoretisch - und praktisch - hatte sie einen Weg, das Gespräch zu unterbrechen, sie konnte ihn wohl rausschmeißen. Doch hatte sie in diesem Moment den Mumm dazu?
"Nein, nein nicht wirklich." Die Augenbrauchen zusammengezogen seufzte Chiara die angehaltene Luft aus. Die Lippen waren in dem Fruchtfleisch vor ihr vergraben, ihre Worte verhüllt, als seien sie in Seide gewickelt. "Mh- nhtürlch wr 's ncht hier, idiota." Wenige Sekunden der Stille folgten, als sie erneut in die Tomate biss, sich dabei Zeit ließ, das Fleisch zu zerkauen. Warum? Sie brauchte eine Geschichte. Irgendein Name - Kannte Antonio den Vater der Italienerin? Unter all dem Stress kam ihr kein anderer Name zum Sinn außer Clemente. "Mit einem gewissen Clemente, damals in Italien. War ganz angenehm, wenn ich mich zu erinnern vermag.", brachte sie zwischen zusammengepressten Zähnen hervor, Hoffnung, dass sie nie von ihrem Vater erzählt hatte, leuchtete in ihren Augen auf. "Gott, ich bin eine miserable Lügnerin." Das ihr Körper auf dem seinen umhergerutscht war, hatte sie nicht wirklich bemerkt, gar beachtet. Indes der leichten Röte in ihrem Gesicht, kniff sie die Augenbrauen zusammen. "Hat nichts zu bedeuten, war nur ausversehen." Ein letztes rutschen zur Seite, bevor sie von seinem Unterkörper abging, die Tomate vorsichtig am Bettrand abgelegt, die Beine gekreuzt und die Hände nach Piccolo greifend, welchen sie darauf in ihren eigenen Schoß setzte und begann, den Nacken zu kraulen. "Ziemlich bequem bist du trotzdem, aber nichts übertrifft mein Bett. Dimmi, Antonio, warum hast du, so wie du aussiehst, niemanden, der dir nacheifert? Ziemlich verwirrend, meiner Meinung nach." Kurze Herzschläge, dann bemerkte sie, welche Worte sie eigentlich ausgesprochen hatte. "Eh- Du weißt, die Frage hat nichts zu bedeuten. Ich bin lediglich neugierig. Sieh's nicht als Kompliment." Die letzten Sekunden, in denen sie sprach, wurden leiser und leiser, kaum hörbar, als sie ihren Mund hinter ihrer Hand vergrub.
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BeitragThema: Re: Westend   Mi 3 Feb 2016 - 17:28



»Antonio Carriedo

»Kapitel 1.1.7.
Ausnahmsweise nettes Gespräch

Just in diesem Moment, als er sich bezüglich Chiaras Liebesleben in Fragen geäußert hatte, war ihr wieder diese unberechenbare, unscheinbare Röte ins Gesicht getreten, als wäre es es ihr peinlich, darüber zu reden, gar daran zu denken. Natürlich erwartete der Spanier nicht jede Einzelheit, das kleinste Detail; vielmehr ging es ihm darum, etwas mehr über die Vergangenheit der Anderen zu erfahren, über sie im Allgemeinen. Und sowie er darüber nachdachte, fiel ihm auf, dass er kaum etwas von seiner Mitbewohnerin wusste. Klar, das Persönliche, das Identifizierende rund um Name, Alter, Geburtstag und all diesen Dingen war ihm durchaus bewusst; einige charakterliche Züge, von denen er nur etwas durch ihr Auftreten ihm selbst gegenüber vermuten kann, mehr war da nicht und mehr schien dort auch zu sein. Und insofern wusste Antonio nicht einmal, was sie alles über ihn wusste. Nicht viel, wie er vermutete, wüsste er doch nicht, woher sie Informationen über ihn her bekommen sollte, wenn nicht durch seine Wörter strickende Stimme, die eh nicht viel über sich selbst verraten hätte. Abgeschlossen hatte er mit seinem Leben in Spanien allemal, eh und je. Nur ob das bei Chiara auch so war, geschweige denn ob es überhaupt etwas zu verdrängen in ihrem bisherigen Dasein gäbe, war ein ganz anderes, viel komplexeres Kaliber. Und die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Kaliber seinetwegen eher eine Patrone opfern würde, als zu antworten, schätze der Dunkelhaarige recht hoch ein – von einem gewissen Standpunkt aus, kannte er das komplizierte System ihres Inneren ja doch ganz gut, offensichtlich.
»Mit einem gewissen Clemente, damals in Italien. War ganz angenehm, wenn ich mich zu erinnern vermag«, meinte sie folglich, die Röte nur bedingt von ihren wohlgeformten, dezent markanten, schlanken Wangen gewichen, hatte sie zuvor doch noch seine Annahme, dass es nicht in London gewesen ist, bestätigt, woraufhin er mit einem schmalen Nicken reagiert hatte, als wäre er ein Psychologe, der seinem Patienten zuhörte. In diesem Falle allerdings waren es einfach zwei mehr oder weniger gleichrangige Menschen, die ein gewöhnliches Gespräch führten – der Grund dafür, dass Antonio nichts mit ihrer Röte hatte anfangen können. Als Konsequenz gab es seiner Meinung nach nicht wirklich etwas, das man an dieser Stelle hätte entgegnen können, weshalb der Spanier die Klappe hielt und nur einen kaum hörbaren Seufzer von sich gab, Chiara weiterhin freie Bahn zum Reden lassend – wie ein Seelenklempner.
»Hat nichts zu bedeuten, war nur aus Versehen.« Jetzt war er hellhörig geworden, die rechte Augenbraue fragend anhebend, sich die Worte durch den Kopf gehen lassend. Wie konnte man den bitteschön aus Versehen mit jemandem und dann auch noch bedeutungslos schlafen. Aber da der Sechsundzwanzigjährige hier offensichtlich der Unerfahrenere war, hielt er lieber die Klappe, da er das ausnahmsweise angenehme Gespräch nicht irgendwie zerstören wollte. Das wiederum viel ihm ziemlich schwer, als sie von ihm rutschend, die Tomate am Bettrand ablegend und nach Piccolo greifend, eine doch recht interessante Bemerkung von sich gab, die bevor er sie hätte hinterfragen können, noch um ein paar Worte verlängert wurde.
»Ziemlich bequem bist du trotzdem, aber nichts übertrifft mein Bett. Dimmi, Antonio, warum hast du, so wie du aussiehst, niemanden, der dir nacheifert? Ziemlich verwirrend, meiner Meinung nach. Eh- Du weißt, die Frage hat nichts zu bedeuten. Ich bin lediglich neugierig. Sieh's nicht als Kompliment.« Erstaunt hatte er wieder die Augenbraue angehoben, hatte er doch nicht mit einem, wie sich dann ja herausstellte, indirekten Kompliment gerechnet, das eigentlich keines war. Aber sei es drum; mit diesen Worten gingen ihm urplötzlich tausend Antwortmöglichkeiten durch die Gedanken.
»Gegenfrage; was hat dich, Chiara Vargas, gerade dich dazu gebracht, jemanden an dich – vor allem bedeutungslos – heranzulassen. Das passt nicht zu dir, meine ich. Und zu deiner Frage; es gibt genügend, die ihr Interesse an mir zeigen, aber ich habe meine Gründe dafür, dass ich zumindest jetzt keine von denen« – er betonte die letzten Worte besonders – »an mich heran lasse.« Ja, Antonio glaubte daran, dass es diesen einen Menschen gab, der für einen bestimmten war; dass er ihn von seiner Seite auch gefunden hatte, es nur nicht akzeptieren konnte; und dass die andere Person definitiv nie in ihrem Leben so fühlen würde. Den Gedanken verdrängend, schüttelte er den Kopf leicht, die Ursache für jenes Denken anblickend, dann nach der Tomate greifend, in sie hinein beißend, unwissend ob es die Seite war, an der Chiaras Zähne zuvor das zarte Fruchtfleisch zertrennt hatten oder die seinen. Jenes im Mund zerkauend, fuhr er fort.
»Ich würde mich ja bezüglich der Bequemlichkeit einmischen, aber ich kann ja nicht selbst testen, wie bequem ich bin. Wohl aber kann ich dir sagen, dass dein Bett bequem ist, realmente muy conveniente. Ah, por cierto, pero usted sabe que Piccolo dormirá conmigo«, meinte er gähnend, sich dann auf die ihr abgewandte Seite drehend, den unteren Arm unters Kissen schieben, das obere Bein anwinkelnd; kurz, es sich bequem machend, Schlaf simulierend.

»Postingpartner: Chiara

Ȇbersetzungen:
realmente muy conveniente → wirklich sehr bequem
Ah, por cierto, pero usted sabe que Piccolo dormirá conmigo → Ach, übrigens, du weißt aber schon, dass Piccolo bei mir schlafen wird


»Zusammenfassung:
{bemerkt erneute Verlegenheit → hört ihr zu → teils aufmerksam → teils abgelenkt → antwortet nichts → genießt das Gespräch → antwortet dann doch → nimmt sich die Tomate → dreht sich zur Seite → simuliert Schlaf}

»Legende:
Handlung
»Sprechen«
»Denken«
»Chiara spricht«
Ortswechsel
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BeitragThema: Re: Westend   Sa 6 Feb 2016 - 20:11




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Zusammenfassung: Denkt über Antonio nach - Antwortet nicht auf Gegenfrage - Streichelt Piccolo - Antwortet Antonio
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Die gehobenen Augenbrauen machten sie ungemein nervös, ihre Finger wurden still, verweilten ruhig auf Piccolos warmen Körper, welcher sich gegen ihre Haut wandte, nach weiterer Aufmerksamkeit suchte. Zeitgleich aber hatte sie auch die gehobene Augenbraue bemerkt, als sie ausgesprochen hatte, ihr 'erstes Mal' sei ein Versehen gewesen. In dem Moment waren allzu viele Sorgen in ihr augekommen, so schien Antonio sich wirklich dafür interessiert zu haben, als wäre es nicht komplett irrelevant gewesen. Was Chiara aber mehr wunderte - Was genau hatte er sich gefragt? Wie eine solche Sache passieren konnte, es ein Versehen sein kann? Oder warum sie als Person bereits Geschlechtsverkehr hatte? Beides konnte sie sich nicht beantworten, immerhin war die ganze Gescihte eine Lüge, eine, für die sie sich schämte. Zum einen war sie schon immer der Meinung gewesen, ein solch intimes Vergehen sollte nicht verschwendet werden, sollte komplett ausgekostet werden mit einer Person, von der man der Meinung ist, sie ist die richtige, man solle sich Zeit nehmen. Doch so kam er ihr noch immer vor, dass sie ihre bis heute nicht getroffen hat. Oder doch? Vielleicht...? "No, mio dio! Cosa diavolo volevi fare?! Ich-was?!" Chiaras innerer Konflikt zeigte sich gering auf ihrem Gesicht, so fuhr lediglich ihr Fingernagel über ihre Lippe, an der sie dann schockiert gezupft hatte. Mit ihm, Antonio?
Die Augen warfen sich zurück auf ihn, Pupillen geweitet. "Gegenfrage; was hat dich, Chiara Vargas, gerade dich dazu gebracht, jemanden an dich – vor allem bedeutungslos – heranzulassen. Das passt nicht zu dir, meine ich. Und zu deiner Frage; es gibt genügend, die ihr Interesse an mir zeigen, aber ich habe meine Gründe dafür, dass ich zumindest jetzt keine von denen an mich heran lasse." Er sprach ihren Namen allzu schmackhaft aus, das Grün betrachtete die Bewegung des weich aussehenden Mundes, wie er sich in die Länge zog, weit wurde, sich wieder schloss. Wie er sich wohl auf ihrem eigenen anfühlte, die Farbe ihrer Lippen verschmierte? Der Gedanke war allzu aufregend, womöglich atemberaubend, doch fuhr nur ihre Hand durch die braune Mähne, anstelle vorerst zu antworten, so hatte sie das Gefühl, er wollte noch weiter reden. Dies tat er aber erst, als er nach der Tomate gegriffen hatte, doch konzentrieren darauf tat sie sich nicht. Eher auf das Fellknäul, welches sich in ihrem Schoß drehte, die kleinen Pfötchen rutschten auf ihren Unterschenkeln umher. Ihre Fingerspitzen kraulten Piccolos Kinn, die kleinen Öhren, fuhren über seine kurze Wirbelsäule. Das beruhigende Schnurren half auch ihr, sich weniger von Antonios Aussagen aus der Fassung bringen zu lassen.
"Ich würde mich ja bezüglich der Bequemlichkeit einmischen, aber ich kann ja nicht selbst testen, wie bequem ich bin. Wohl aber kann ich dir sagen, dass dein Bett bequem ist, realmente muy conveniente. Ah, por cierto, pero usted sabe que Piccolo dormirá conmigo." Die unangenehme Stille wurde wieder genommen. Nun, war sie nur für die Italienerin unangenehm gewesen oder auch für den liegenden Spanier? Die Sorge schlug sie sich aus dem Kopf. "Ich weiß, dass es weich ist. Hinzufügen muss ich aber auch, dass du dein eigenes Bett hast, idiota. Und nein, Piccolo resta qui finchè. Ich hab ihn geefunden, er ist gerade auf meinem Schoß und in meinem Zimmer, auf meinem Bett, in dem du dich breit gemacht hast." Kurz schaubte sie und spitzte die Lippen, den kleinen Kater neben ihr Gesicht hebend, um ihm darauf die Zunge heraus zu strecken. "Mein Zimmer, meine Regeln."


sorry für den schwachen post
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BeitragThema: Re: Westend   Mo 8 Feb 2016 - 15:02



»Antonio Carriedo

»Kapitel 1.1.8.
Besitzen und Besitztum sein

Zugegeben empfand der Spanier das Bett seiner Mitbewohnerin fast schon ein Stück angenehmer als sein eigenes, vermutete jedoch, dass es sich dabei um ein vollkommen alltägliches Empfinden handelte, da er das nur all zu gut aus Kindertagen kannte: So war das Bett seiner Eltern doch seiner Meinung nach immer bequemer gewesen, was aber womöglich nur darauf zurückzuführen war, dass man fast jede Nacht im eigenen verbrachte, während man in anderen Betten dagegen nur selten eine Ruhestätte findet. Tatsächlich, wie Antonio just in diesem Moment bemerkte, hatte er zuvor nur selten seinen trägen Körper auf dem Bett der Italienerin abgelegt – gefühlt einmal im Schaltjahr. Natürlich empfand er das nicht weiter schlimm, besaß er doch selbst eines, was nur gut so war. Nicht auszumalen, wie Chiara nachts mit ihrem Bett umgeht; ob sie sich im Schlaf viel bewegt, ob sie schnarcht, ob sie Freiraum brauch; kurz, ob sie dafür gemacht wäre, mit einer anderen Person gleichzeitig auf ein und derselben Matratze zu liegen und gleichzeitig zu schlafen, zu träumen. Zumindest was den Spanier betraf, konnte er von sich behaupten, dass er sich nachts offensichtlich viel bewegt – eine Bestätigung hatte er zwar nicht, wohl aber die Tatsache, dass sein Kissen am nächsten Morgen zumeist am anderen Ende des Bettes oder auf dem Boden liegt, die Decke um 180° um die eigenen Achse gedreht, sodass die verbindenden Knöpfe direkt unter seinem Hals ihren Platz finden, sofern das große Stück Stoff nicht auch auf dem Boden übernachtete und es verzog, diesen zu wärmen. Vielleicht sollte er einmal bei Gelegenheit versuchen, vor seiner Mitbewohnerin aufzuwachen und einen Blick in ihr Zimmer zu werfen. Ungesehen, versteht sich. Ein Biss in das rote Fruchtfleisch folgte, nachdem er sich zumindest innerlich köstlich über diese Idee amüsiert hatte. Seine Vermutung hingegen, dass Chiara das nicht gut heißen würde, bestätigte sich darin, dass sie ihn darauf aufmerksam machte, er hielte sich hier in ihrem Zimmer auf. Ein Schmunzeln folgte, besaß er doch noch einen Ass im nicht vorhandene Ärmel, den er nur zu gerne ausspielen würde.
»Ich weiß, dass es weich ist. Hinzufügen muss ich aber auch, dass du dein eigenes Bett hast, idiota. Und nein, Piccolo resta qui finchè. Ich hab ihn geefunden, er ist gerade auf meinem Schoß und in meinem Zimmer, auf meinem Bett, in dem du dich breit gemacht hast. Mein Zimmer, meine Regeln.« Unbeeindruckt folgten seine grünlich schimmernden Augen dem Spielchen, dass sie mit dem kleinen Kater trieb. Er würde das Tier schon noch zu sich nehmen – das versprach er ihr zumindest gedanklich.
»Chiara, Darling; du vergisst dabei nur eine Sache: Dein Zimmer, dein Bett...« – eine längere Pause folgte; er nahm indes an der gegenüberliegenden Bettkante Platz, Rücken an Rücken, ehe er weitersprach, »...meine Wohnung, meine Regeln. All das hier gehört mir. Selbst Piccolo. Selbst du.« Die Worte waren förmlich schnurrend aus seinem Mundwerk geglitten, die letzten beiden Worte eines sarkastischen Untertons belegt, meinte er es doch im Bezug auf Chiara in Person nicht wirklich ernst. Was Piccolo betraf, sah die Sache anders aus. So stand der Spanier auf, baute sich hinter Chiaras Rücken auf und griff in einer dreisten Geste über das Bett und ihre Schultern hinweg nach dem Kater, den er ihr genüsslich aus den unvorbereiteten Händen riss, sodass ihn in sein Zimmer tragen konnte.
»Cuando digo que duerme conmigo, entonces él duerme conmigo, ¿comprendre?«, meinte er nur noch mit einem gespielt gereizten Unterton in der tiefen Stimme, als sein Körper hinter der Schwelle verschwand. Er wusste, sie würde ihm folgen. Wenn sie es nicht täte, wäre sie nicht Chiara Vargas.

»Postingpartner: Chiara

Ȇbersetzungen:
Cuando digo que duerme conmigo, entonces él duerme conmigo, ¿comprendre? → Wenn ich sage er schläft bei mir, dann schläft er auch bei mir, kapiert?


»Zusammenfassung:
{findet Chiaras gemütlicher als seines → liegt weiterhin darauf → hört ihre Worte → schmunzelt → antwortet → dreht sich währenddessen um → steht auf → baut sich hinter ihr auf → greift von hinten über ihre Schultern → packt Piccolo → trägt ihn in sein Zimmer → setzt sich mit ihm im Schneidersitz auf die Mitte des Bettes}

»Legende:
Handlung
»Sprechen«
»Denken«
»Chiara spricht«
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BeitragThema: Re: Westend   Fr 12 Feb 2016 - 16:18




Charakter:
Chiara Vargas
Momentane Laune: Ungezügelt, Sinnlich
Gesprächspartner: Antonio Carriedo
Zusammenfassung: Lüstern, als Antonio spricht - Aufgeregt, als Antonio Piccolo nimmt - Meckert ihn an - Denkt über einen Plan nach - Macht Bett neu - Geht zu Antonio - Streicht ihm über den Rücken und redet mit ihm
Ortswechsel: //
Übersetzungen: "Tipico di uno spagnolo. - Typisch für einen Spanier.", "Mi sa che - Mir scheint..."
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"Meine Wohnung, meine Regeln. All das hier gehört mir. Selbst Piccolo. Selbst du."Begierde, Sehnsucht, Verlangen. All das nlitzte in den olivefarbenen Augen auf, als er mit einer gewissen Dominanz die letzten zwei Worte der Äußerung über seine Lippen rollen ließ, nun, und mit von ihr überhörtem Sarkasmus. So schien die Dame gerade eine Phase zu haben, die all diese Gefühle mehr aufbrauen ließ, sie enormer an sich ausstrahlte, eine Zeit, in der sie sich attraktiver fühlte, doch gleich sich nach der Berührung des Mannes strebte, nach Kommunikation, dem Umgang zum anderen Geschlecht. Eine Periode, die sie über alles hasste und, oh, gar aus dem Weg gehen wollte. Doch die Anatomie einer Frau setzte ihr in diesem Fall einen Stein auf ihren Pfad, einen, den man weder schieben, ziehen oder drücken konnte einen, der unvermeidbar ist. Zugegeben konnte Chiara aber genau diese Phase als Ausrede nutzen, Antonio ins Gesicht brüllen, sie würde normalerweile nicht so reagieren. Ob er dies aber mittlerweile überhaupt festgestellt hatte? In all der Gedankenformung hatte sie aber kaum bemerkt, dass der gewisse Spanier sich erhoben hatte, nur, um sich dann hinter ihr aufzubauen. Gegebenfalls wie ein Gargoyle, der den Wall schützte, der die Burg umrandete, ja, auf diese Weise schien er sich um den kurvigen Körper zu arbeiten und nach einem gewissen Tier in ihrem eigenen Schoß zu greifen, die Hände gar gierig gestreckt.
Rein aus Protest folgten ihre Finger ein wenig zuckend dem flauschigen, warmen Bündel, dass Antonio mit reiner Drestigkeit Piccolo aus ihrer Leibesmitte hob. So sprach er lediglich ein paar weitere Worte, ob nun ernst oder gespielt, und verschwand aus ihrem Raum. "Aber die Decke kannst du nicht mehr ordentlich hinlegen, eh?! Tipico di uno spagnolo.", keifte die Italienerin zurück, ein Zucken in ihrer Oberlippe, ein gestresster Unterton in der weichen Stimme. Die Wärme auf ihren Unterschenkeln, die Wärme, die aufgekommen war, als die Beiden eine sehr interessante Koversation hatten, war binnen weniger Sekunden geschwunden, als würde man ein Streichholz ausblasen, lediglich der leichte Flaum an Rauch  konnte verraten, wie heiß es einst war. So hatte Chiara nun die Hände auf den Beinen ineinander gefaltet, diee Augen auf die Stelle gerichtet, an der Antonio gerade verschwunden war. Ein Plan Piccolo zurückzuholen schien ihr nicht in den Kopf zu kommen, er war voll mit anderen Gedanken. Zweiseiter Hunger, wenn du verstehst. Kurz ließ sie die Augen nach einem trägen Blinzeln geschlossen, bevor sie besiegt ausatmete, um sich dann auf die Unterlippe zu beißen, die Beine über den Bettrand zu schwingen und kurz den kühlen Holzboden unter ihren Füßen zu tätscheln. Ihre Zehen glitten in der Strumpfhose über die Glätte, sie schien beinahe zu rutschen, als sie sich mit Schwung von der Matratze erhob, nur, um sich wieder umzuwenden und nach der zerknitterten Decke zu greifen. Ein rasches Schütteln und wenige Handgriffe, schon war das enorme Stück Stoff wieder ordentlich und lag akkurat auf ihrem Bett, gar einladend, sich wieder darauf zu werfen, sich einzurollen und einzuschlafen.
Doch das war nicht das, was sie nun vorhatte. Ihre Schritte trugen sie ebenfalls aus ihrem Zimmer, nur wenige Herzschläge waren benötigt, da hatte sie auch bereits das Zimmer ihres Mitbewohners erreicht. Dieser hatte es sich in der Mitte seines breiten Bettes mit Piccolo gemütlich gemacht; Ihrem Piccolo. Warum ihre gerade vorliegende Phase nicht ein weiteres Mal ausnutzen? Ihre Finger fanden die Blusenfront, strichen über die durchsichtigen Knöpfe, von denen nun ein paar mehr geöffnet wurden, sodass ein wenig mehr Dekoletté entbehrt wurde. Eine elegante Gangart brachte sie näher an das Bett, ihre Knie beugten sich, als sie sich hinter ihm auf die Weiche sinken ließ und mit sanften, ausgezogenen Bewegungen auf den Spanier zu schlich, dennoch war Chiara sich aber im Klaren, dass er sie durch das Bewegen der Matratze wohl gleich bemerkt hatte. Trotz allem aber ließ sie ihre Fingernägel genüsslich über den leicht gebogenen Rücken wandern, genau über die Wirbelsäule, von der Tiefe seines Rückens bis hinauf zu den feinen Häärchen seines Nackens. Dies war zumindest ein wunder Punkt für sie selbst, warum es also nicht bei anderen probieren? "Weißt du, Antonio, ich glaube die Sache mit Piccolo ist verhandelbar, no?"Ihre Lippen näherten sich seinem Ohr, dem Versuch zufolge, dass er wohl den Atem spüren konnte, hören konnte, wie sie ihre leichten Lippen voneinander trennte. Ihre freie Hand wanderte über die Bettdecke, um dann nur an dem Stoff seiner Hose zu landen. Graziös fanden ihre Finger seinen Oberschenkel, wanderten dort in vagen, kreisförmigen Bewegungen über einen von ihr ausgewählten Punkt. "Mi sa che, dass das Thema noch nicht ganz abgeschlossen ist.", fügte sie zügellos hinzu, ein leichtes Lächeln an ihren Mundwinkeln zupfend.
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BeitragThema: Re: Westend   Sa 13 Feb 2016 - 20:15



»Antonio Carriedo

»Kapitel 1.1.9.
Fingerspitzengefühl-
verhandlungen

Immer wieder ließ der Spanier in regelmäßigen Abständen seine wohl geformte Hand über den zarten, von feinen Haaren dicht bewucherten Rücken des Katers gleiten, woraufhin er lediglich das ein oder andere Schnurren seines neuen Freundes erntete – ein Fakt, der ihn zumindest bedingt zum Lächeln brachte. Piccolo hingegen kümmerte sich darum nicht; vielmehr machte er es sich im Schoß jener Person, die ihm durch das frisch gewaschene Fell strich, durchaus gemütlich. Denn jetzt wendete er seinen Rücken den Beinen des Brünetten zu, sodass er all seine Gliedmaßen von sich strecken konnte, sie in die Länge ziehen konnte, entspannen konnte. Antonio schmunzelte nur, dem Kater in die grünlich angehauchten Augen blickend, Chiaras wütende, aufgebrachte, gar temperamentvolle Stimme, die das mehr oder weniger niedlich anzusehende Bild zerstörte, gänzlich ignorierend. Denn die Italienerin schien sich offensichtlich Zeit zu lassen, vermutete er doch, dass sie ihr angeblich von ihm verunstaltetes Bett wieder in Ordnung bringen wollte. Immerhin tat sie ja schon fast so, als wäre er der Unordentlichere in diesem Haus, was zumindest seiner eigenen Meinung nach unter gar keinen Umständen stimmen konnte – er hatte sich nämlich die Mühe gemacht, seine Bettdecke und die Kissen in gewünschter Position und aufgefaltet anzurichten, als das weinrot gestrichene Zimmer wieder mit seiner Anwesenheit beehrt wurde, nachdem er seiner Mitbewohnerin weniger freiwillig die Pforte geöffnet hatte. Eigentlich hätte er sich einen Spaß daraus machen sollen, indem er vorgegeben hätte, nicht anwesend gewesen zu sein; sprich, die Tür einfach nicht geöffnet hätte, sie in der Kälte ein wenig erfrieren lassen hätte. Wer weiß, was für eine Art von Gespräch sie dann geführt hätten?
Urplötzlich ließen die Gedanken von seinem Kopf ab, als sich die maximale Belastung der Matratze, ihr derzeit tiefster Punkt, nicht unter seinem Körper konzentriert war, sondern sich stattdessen vielmehr um einige Zentimeter nach hinten verlagerte. Es war offensichtlich erkennbar, dass dort ein weiteres Gewicht auf dem weichen Stoff herrschen musste, sodass es ihn unweigerlich ebenfalls nach unten zog, weshalb der Spanier anfangs beinahe das Gleichgewicht verloren hätte. Doch mit seinen Gedanken hatte auch die des Katers Fells streichelnde Hand von jenem abgelassen und sich auf dem eigenem, dazugehörigem Bein abgelegt. Das Angesicht des Sechsundzwanzigjährigen hatte sich um keinen Millimeter bewegt, so gab er doch zumindest in diesem Moment vor, Chiara nicht bemerkt zu haben; das heißt, sofern sie es ist. Heutzutage gäbe es ja immer noch die Möglichkeit, dass ein eiskalt brisanter Mörder sich hinter ihm positioniert hatte, doch er bezweifelte dies stark. Seine Vermutungen wurden durch die verhältnismäßig spitzeren Fingernägel, welche über die unter seinem Oberteil, unter seinem Fleisch verborgene Einheit aus Knochen, in diesem Falle auch Wirbel genannt, strichen und dabei jeden einzelnen dieser Abschnitte berührten, bis sein Nacken erreicht war. Dass er seine Schultern etwas anhob und die dort liegenden Hautmassen näher aneinander drückte, war dabei nicht zu verhindern, ganz zu Schweigen von dem schnelleren Atem und dem kurz auflachenden Geräusch, das er seiner Mitbewohnerin just gewidmet hatte, zuvor ihre Hand doch in kreisförmigen Bewegungen zu seinem Oberschenkel gefunden hatte, den er daraufhin zunächst kurz instinktiv ein wenig wegbewegt hatte, Chiara dann aber gewähren ließ. Dann folgte ihre Stimme; die Worte, sie versuchten förmlich ihn einzuwickeln, sie glitten über seine Wangen hinauf zu seinen Ohren.
»Weißt du, Antonio, ich glaube die Sache mit Piccolo ist verhandelbar, no? Mi sa che, dass das Thema noch nicht ganz abgeschlossen ist.« Der Atem zog ihren Worten hinterher, kitzelte ihn, verpasste ihm eine Gänsehaut. Die feinen Haare sowohl an den frei liegenden Armen, als auch jene im Nacken richteten sich auf, um die eigenen Körperwärme zu speichern, übte die Grünäugige doch bereits genügend hohe Temperatur auf seinen leicht gekrümmten Rücken aus. Die Art, wie sie die Worte über ihre Zunge hat gleiten lassen und die merkwürdigen Berührungen hatten ihn zunächst verunsichert, sodass er kaum hat antworten können, sich dann aber doch hat zusammenreißen können.
»Ay, te parece?«, schnurrte ganz dem Kater gleich, rührte sich jedoch weiterhin keinen einzigen Zentimeter.
»Was hast du denn zu bieten, mi chéria?«, entgegnete er grinsend, die Beine nun aber öffnend und von sich weg streckend, sodass seine Füße auf dem Kissen Platz fanden, während Piccolo von seinen Beinen sprang und sich dieses Mal auf Antonios Kissen platzierte, sich an jene Körperteile kuschelnd. Die Folge war, dass der Spanier seinen Rücken nach hinten, Richtung Chiara gleiten ließ, sodass er sie nunmehr dazu zwang, sich ebenfalls dem Rücken der Matratze anzunähern, den Kopf direkt unter ihrem Dekolleté ablegend, sein Rücken dagegen direkt zwischen ihren Beinen auf der Matratze ablegend.

»Postingpartner: Chiara

Ȇbersetzungen:
• Ay, te parece? → Ach, denkst du?
• mi chéria? → meine Liebe/mein Liebling?


»Zusammenfassung:
{sitzt auf seinem Bett → streichelt Piccolo → hört Chiara fluchen → reagiert nicht → denkt nach → bemerkt Chiara auf der Matratze → tut so, als wüsste er es nicht → ist dann aber von ihren Berührungen verunsichert → spricht dann → nimmt eine neue Postion an → zwingt mit dieser Chiara dazu, sich auf den Rücken z legen → liegt nunmehr mit dem Rücken zwischen ihren Beinen, mit dem Kopf dagegen direkt unter ihrem Dekolleté}

»Legende:
Handlung
»Sprechen«
»Denken«
»Chiara spricht«
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Zuletzt von Antonio am Di 15 März 2016 - 16:40 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Westend   Mo 7 März 2016 - 15:35




Charakter: Chiara Vargas
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Gesprächspartner: Antonio Carriedo
Zusammenfassung: Ist amüsiert - Bewegt weiterhin Hände/Finger - Rutscht mit Antonio - Beugt sich über ihn - Redet mit Antonio und 'massiert' seinen Nacken
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Es amüsierte sie gar, die unweigerlichen Bewegungen ihres Mitbewohners, als sie ihren Charme, die Aura der Frau ausnutzte. So zuckte er, wandte sich ein wenig, Gänsehaut hatte sich breit gemacht, wie sie sehen und spüren konnte. Reaktionen, die sie sich erwünscht hatte. Fingernägel wanderten gar qualvoll langsam weiter über seinen Oberschenkel, ihre Zunge fuhr über die plumpen Lippen, sogar fast triezend, als sie ihre Unterlippe einrollte, ihre Zähne sanft in die Röte pressend, als Chiara den Atem durch sie gleiten ließ, nahe an dem Punkt, an dem sich Antonios dichte Mähne mit der Kurve seines Nackens verband. Derartig empfindsam wie der Punkt wirke, verspürte sie die Lust, ihre Nasenspitze über ihn zu führen, den Atem noch provokanter werden zu lassen, doch so schien der Spanier eine andere Idee zu haben.
Die sich konstant bewegende Hand auf seinem Oberschenkel fuhr instinktiv ein wenig höher, als er sprach, erzitterte gar, als sie spürte, hörte, dass Antonio sprach. "Was hast du denn zu bieten, mi chéria?" Zwar konnte sie sein Gesicht nicht ansehen, musste es auch nicht, denn sie konnte das Grinsen beinahe vernehmen, als seine Stimme ertönte, so wurde der Ton ein wenig verzogen. Die Beine wurden ausgestreckt, ihre Pfote zog sich zurück, ruhte nun nahe an seinem Bauch, als er sich nach hinten sinken ließ. Während der Bewegung wandte sich der Körper der Italienerin ein wenig, dass sie nicht flach auf der Matratze liegen musste und Antonios Kopf auf ihre Knie abrutschte. Ihr Mund war leicht geöffnet, die Augenbrauen gehoben, doch so setzte sie den vorig angewendeten Gesichtsausdruck wieder auf; Charmant, Schäkernd, Reizend. Die Lippe zu einem bezirzenden Lächeln langgezogen, gar ein wenig geschürzt, eine der Brauen nun ein wenig mehr gehoben, als die andere, das Blinzeln der Augen länger gezogen, der Wimpernschlag ruhig und neckend, als sie sich ein wenig runterbeugte, nun Aug' zu Aug' mit dem Mann in ihrem Schoß. Die Fingerspitzen nahmen ihre Aktivität wieder auf, als sie über seinen Bauch hinauf zu seiner Brust wanderten, leicht kratzend über den Stoff, den sie ertasteten, sogleich rastete ihre andere Hand auf seiner Schulter, drehten, nein, drückten dort kleine Kreise in die Muskeln. "Ich hab vieles zu bieten, wie du siehst. Doch du musst entscheiden, wie weit die ganze Geschichte hier geht.", murmelte Chiara nun, als ihre Augen auf seinen Körper trainiert waren, Piccolo wohl kaum außer Acht gelassen, dann aber wieder zu den seinen schnellten. "Nicht nur ich habe hier die Kontrolle." Ihre Beine schnellten auseinander, verursachten, dass sein Kopf nun von ihren Oberschenkel auf die weiche Matratze fiel, ihre Hände fuhren nun zu den beiden Seiten seines entblößten Nackens, Nägel wanderten federleicht über die braune Haut, die Daumen gelegentlich an seinem Adamsapfel, als sie die Wärme genoss, die in ihre Hände schoss. Verspürte sie Scham? Nein. Aber Charme - der war da, schweifte durch ihren Körper wie ein Schluck Alkohol, prickelte in ihrer Form, als sie es sich mit Antonio einfach machte.
Sorry für den kurzen Post - Bin außer Übung.
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BeitragThema: Re: Westend   Di 8 März 2016 - 14:04

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Kapitel 1.1.10.

Das Paradoxon Freundschaft


Unter des Spaniers Kopf hatte sich der schlanke, kurvige Körper seiner Mitbewohnerin jäh um einen schmalen Streifen verschoben, seine Haare die eigenen Kopfhaut nunmehr von den Knien der Brünetten trennten, nicht von ihrem Bauch, ihren Oberschenkeln, wie es anfangs der Fall gewesen war. Provokativ ruhten seine Schultern in ihrem Schoß, der Blick nicht lange durch Zynismus und Herausforderung getränkt; der Blick seiner grünen Iris durch die sich vereinenden schmalen Hautfältchen oberhalb sowie unterhalb des Auges kurz darauf versperrt. Es hatte etwas von Ruhe und Entspannung, gar Gemütlichkeit, das eigene Haupt auf solch vulgäre Art und Weise abzulegen, handelte es sich doch bei dem nahezu funktionstüchtigen humanen Kissen um eine Frau, die nicht mehr als eine gute – und nach dieser Definition auch die einzige – Freundin für ihn zu sein hatte, bedenkend dass Antonio die Verklemmtheit und Unsicherheit in Person darstellte – jemand, der sich nicht wahllos und ohne nennenswertes Vorwissen oder den geringsten Ansatz einer Erfahrung auf das nächstbeste Abenteuer einließe, das nicht einmal zwingend die Form von Abenteuer haben musste, die man normalerweise bei diesem Synonym erwartete. Es war überhaupt schon erstaunlich, dass ihre Freundschaft bereits so viele Jahre andauerte, war es dem Spanier doch bisher selten gelungen, eine Person festzuhalten, ohne dass jene ihn eines Tages verließe oder er selbst aus den verschiedensten Gründen keinen anderen Ausweg sah, denn die Freundschaft, die Relation, die Verbindung, freiwillig aufzulösen, ihr ein Ende zu machen; den Schlussstrich zu ziehen. Er tat dies nicht gern und bei Gott zumeist daher, dass er Streit oder Ähnliches am wenigsten nötig hat. Vielleicht ist es in einer Freundschaft einfach Voraussetzung, dass man spaßige Streitereien durchlebt – spaßige Streitereien, die einem dennoch zeigen, dass man niemals in ernst gemeinte hinein schlittern wollte. Nun ja, zumindest könnte Antonio es sich nicht anders erklären, dass Chiara und er trotz ihrer Reibungsflächen als Freunde, sich niemals gegenseitig im übertragenen Sinne aus den Augen verloren haben, obgleich sie Nachbarn der Straße „den Flur runter“ sind.
Doch die Italienerin schien sich, ganz im Gegensatz zu dem „Schwergewicht“ auf ihren Oberschenkeln, nicht von ihren Gedanken vereinnahmen zu lassen, hatte sie doch prompt auf die auf spaßige Weise verführerisch gedachte Frage damit geantwortet, dass sie vieles zu bieten habe, ganz zu schweigen von der Tatsache, dass er entscheiden sollte, wie diese Geschichte nun weiter ginge. Die zarten Fingerkuppen, die dagegen von allen Seiten über seinen Oberkörper ausgeweitet zu gleiten schienen, hatte er just mit jenen Worten bemerkt. Irgendwie lief es ihm eiskalt den Rücken runter – natürlich nicht vor Angst, sondern vor Gänsehaut. Jäh hatte er sich beherrschen müssen, seinen Körper nicht nach allen Seiten unnachgiebig auszuweiten, saßen manche Berührungen doch zutiefst kitzelig auf seiner sonnengeküssten Haut fest, die wiederum von diversen Stoffen bedeckt war. Lediglich ein Grinsen trug er auf den Lippen, die Augen auf die seiner Mitbewohnerin fixiert, die eigenen längst schon wieder offen. Und wie sich ihre Blicke kreuzten, setzte sie mit ihrer charmant angelegten Stimme noch einen obendrauf und begann von Kontrolle zu sprechen, ehe ihre Beine auseinander schnellten und Antonios Haare nunmehr wieder Bekanntschaft mit dem schmalen Stoff der dort positionierten Decke machten. Ein unscheinbares Funkeln war in seinen Augen zu sehen.
»Nein, so einfach ist das nicht; du musst mir schon zeigen, was du zu bieten hast. Wie soll ich denn aus dieser Perspektive irgendetwas sehen. Außerdem hast du doch sonst so gerne die Zügel in der Hand – behalte sie ruhig noch ein bisschen. Wie schlimm kann es mit dir schon sein?« Zugegeben: man könnte dies sehr wohl auf eine völlig falsche Art und Weise verstehen; und Antonio hätte sich bestimmt anders ausgedrückt, hätte er nicht gewusst, dass sie seinen perversen Sinn für Humor zu gut kannte, als dass sie dies missverstehe. Das provokante Grinsen zeigte es zu sehr, dass er es nicht ernst meinte – und darauf beruhte ihre Freundschaft ja auch, nicht?


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BeitragThema: Re: Westend   Sa 12 März 2016 - 16:00




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Ruhig, Amüsiert
Gesprächspartner: Antonio Carriedo
Zusammenfassung: Tippt auf Antonios Brust herum - Hört Antonio zu - Lacht über die Aussage - Antwortet Antonio - Drückt seinen Kopf von sich
Ortswechsel: //
Übersetzungen: "Spagnolo - Spanier", "D,accordo, idiota? - Verstanden, Idiot?"
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Die Fingerspitzen tappten auf und ab, trommelten auf seiner Brust, als wäre er ein pures Instrument ohne Gefühle, Wünsche. Ihre Wimpern zuckten ein wenig, während sie Antonio unentwegt betrachtete, die Pupillen gar geweitet durch die Dunkelheit, die sie auf ihn warf, derweil sie sich über den Spanier beugte. So fühlte Chiara sich wie eine Statue, die Augen starr auf eine Position gerichtet, nahezu der ganze Rest ihres kurven Körpers unbeweglich, gänzlich darauf bedacht, ihre Finger zu bewegen und zu blinzeln. Auch ihre Lippen waren leicht voneinander getrennt, ließen Atem zwischen ihren Zähnen hindurch, es kam ihr fast vor, als würde sie ihn anatmen, der Odem seine braune Haut küssen, erwärmen. Würde sie ihre Hände nur ein Stück nach links bewegen, nur wenige Zentimeter, könnte sie wohl seinen Herzschlag spüren, wie er durch ihre schlanken Finger wandert und ihr das Signal schickte, ob er beruhigt, gestresst, gar genervt war von ihrer Präsenz. Ob Chiara es je interessierte was wohl eine andere Geschichte.
"....Außerdem hast du doch sonst so gerne die Zügel in der Hand – behalte sie ruhig noch ein bisschen. Wie schlimm kann es mit dir schon sein?" Ihre Augenbraue zuckte amüsiert in die Höhe, ein gehässiger Kommentar lag ihr auf den Zungenspitze, doch - wie schön gesagt - zügelte sie ihr Temperament, zog es zur Seite, um es vor dem austreten zu hindern. Stattdessen aber konnte sie das trockene Feixen nicht verhindern. So hätte man Chiara eher würgen müssen, damit sie nicht lachte, damit ihr Kichern nicht über ihre Lippen rollte wie die Zeichen vom Schlaf, die sie manchmal hinterließ. Nein - Sie ließ es frei aus ihrer Kehle kommen, herzlich, amüsiert. "Ah, spagnolo, manchmal bist du unheimlich amüsant. Wenn du wüsstest, was ich alles anstellen kann, wenn ich es müsste, würdest du mich schon längst nicht mehr hier haben wollen. Du hättest mich schon vor Jahren auf der Straße ausgesetzt wie ein Tier, dass sich nicht benommen hat, das bestraft werden muss." Leicht schüttelte die Italienerin ihren Kopf, ihre Haare wippten sanft mit der Bewegung. Alle Intention der Überzeugung war aus ihrem Gesicht verschwunden, so konnte man eine leichte, feuchte Spur auf ihrer Wange erblicken, sofern man sie im richtigen Licht zu betrachten versuchte. Die ein oder andere Träne hatte ihre Augenwinkel verlassen, als sie so inbrünstig gelacht hatte. Ihr Hals wandte sich, als sie ihre Schulter anhob und ihre Wange an ihr abwischte, der dünne Stoff ihrer bluse nun leicht befeuchtet. Das Lächeln machte sich noch immer auf ihren Zügen breit, als ihre Hände ruckartig die Brust des Mannes verließen.
Vielmehr bewegten sie sich auf die Seiten seines Kopfes zu, fast schien sie nun einen Teil seiner wilden, braunen Mähne zu umgreifen, als sie das Haupt des Mannes von ihrem Schoß zog und neben sich platzierte. Fast unauffällig rückte Chiara in die Richtung des kleinen Piccolo, der sich wohl ohne große Mühe ein neues Plätzchen gesucht hatte, um sowohl sie als auch Antonio neugierig zu betrachten. Mit einer flinken Bewegung zog sie das Kätzchen zu such, auf ihren Oberschenkel und tätschelte das graue Köpfchen des Katers. "Machen wir es so: Piccolo entscheidet, bei wem er schläft. Wir stellen uns nachher in den Flur und der, zu dem er geht, hat das Recht, dass Piccolo in seinem Zimmer schläft. D'accordo, idiota?"
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BeitragThema: Re: Westend   Di 15 März 2016 - 15:29

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Kapitel 1.1.11.

Zart, die Gefahr


Offensichtlich hatte die Italienerin großen Gefallen daran gefunden, ihre Fingerspitzen, die schmalen Kuppen, zart und gefährlich zugleich, über den Oberkörper ihres Mitbewohners Zentimeter für Zentimeter, Schritt für Schritt, zu bewegen, dabei ganz außer Acht lassend, dass dieser sich nur teilweise darauf konzentriert hatte, genoss es doch weiterhin vielmehr seinen Kopf auf diese Art und Weise positioniert haben, das Gefühl des Genusses wohl aber darauf bezogen, dass sie bequem war – nicht etwa die Pose an sich war das, was ihm gefiel. Müde war der Spanier allemal noch gewesen, nicht zuletzt weil die Brünette ihn aus seinem Schlaf geklopft hatte, entsprechend der Müdigkeit fast schon heraus geprügelt, was in Anbetracht seiner schmalen Augenringe und dem immer noch teilweise zerzausten Haar gar nicht mal so abwegig erschien. Doch Antonio ließ sich durch solche Aktionen nicht beirren; er wusste, dass Chiara dies hier nicht aus Spaß, ohne Hintergedanken, tat, nein, das dicke Ende würde mit Sicherheit kommen, ganz gleich ob es nun eine Kleinigkeit oder etwas von der Größe des Erdballes sei. Aber das bedeutet ja nicht, dass er es nicht genießen durfte, was er ja ohnehin schon tat, non?
»Ah, spagnolo, manchmal bist du unheimlich amüsant. Wenn du wüsstest, was ich alles anstellen kann, wenn ich es müsste, würdest du mich schon längst nicht mehr hier haben wollen. Du hättest mich schon vor Jahren auf der Straße ausgesetzt wie ein Tier, dass sich nicht benommen hat, das bestraft werden muss«, entgegnete sie mit ihrem italienischen Akzent in der mit ihren Fingern zu vergleichende Stimme: zart und gefährlich zugleich – aber nichts, was auch nur ansatzweise dazwischen läge. Auch ihr Lachen, das Feixen, trug einen solchen Effekt in sich und verlieh ihrer Aussage nur noch mehr Nachdruck, darauf bedacht, dass er womöglich eine Antwort gäbe, die ebenso viel Feuer und „Was wäre wenn“ enthielt.
Doch die Zeit hatte nicht gereicht; ihre Finger nunmehr an seinen Schläfen, die zuvor noch über das Jochbein gefahren sind, ganz zu schweigen von seinen Haaren, die sich über das eigne Haupt hinweg räkeln, welches sie gegriffen und neben sich abgelegt hatte, sodass sie sich just auf den kleinen Kater konzentrieren konnte, der schon längst aus des Spaniers Gedächtnis entwichen ist – wie Luft aus einem Reifen. Hingegen nutzte der Spanier die neue Position aus und drehte seinen Körper in einer ironisch eleganten Bewegung, welcher zur Konsequenz hatte, dass er ihr nunmehr gegenüber saß. Zugegeben: neidisch war er auf Piccolo schon gewesen, hatte dieser doch seinen Platz auf den Oberschenkeln der Frau einnehmen dürfen. Letzten Endes bliebe das aber abzuwarten, denn wie in den Folgenden ertönt, gab es noch eine Möglichkeit, wenigstens den Kater für sich zu erobern.
»Also gut, wenn du meinst. Aber dann kannst du ihn nicht im Arm halten und dann auf den Boden setzen. Und ich finde wir sollten die Konsequenz etwas abflachen, so nach dem Motto, dass er nur die erste Nacht bei besagter Person schläft und es dann abwechselnd so weitergeht - ¿Qué quiere decir?«, begann er, fortfahrend, nachdem er aufgestanden ist, den Weg zur Tür eingeschlagen hatte und an dieser stehen geblieben ist, »Nach dir, Piccolo bleibt auf dem Bett, bis wir besagte Positionen eingenommen haben!«

Übersetzungen:
¿Qué quiere decir? → Was meinst du?


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BeitragThema: Re: Westend   Di 15 März 2016 - 16:25





Charakter: Chiara
Momentane Laune: Belustigt
Gesprächspartner: Antonio Carriedo
Zusammenfassung: Hört Antonio zu und streichelt dabei Piccolo - Antwortet Antonio - Steht von Bett auf und redet dramatisch mit Piccolo - Geht an Antonio vorbei und gibt ihm Klapser auf Oberschenkel - Lehnt sich an Wand und redet mit Antonio
Ortswechsel: //
Übersetzungen: "Orso - Bär"
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Chiara schenkte dem Spanier ein weiteres Grinsen, als dieser sich herumgerollt hatte und ihr somit gegenüber saß. Ihre Finger kraulten dem Kater in ihrem Schoß den Nacken, als er mit ihr sprach, fast rechthaberisch, so wollte sie ihn nicht mehr wirklich loslassen, immerhin würde dies Piccolo die Chance geben, zu Antonio zu laufen, wenn er es wollte. Dies war in ihrem Kopf momentan keine Möglichkeit, sie hatte ihn ja gefunden und so gehörte er rein theoretisch ja ihr, non? Eine Weile massierte ihre Zunge den oberen Teil ihres Mundes in einer pulsierenden Bewegung, als sie über die Aussage nachdachte und ihre Optionen auswog, Piccolo für sich zu gewinnen. Dieser hatte sich gerade daran gemacht, Milchtritte auf ihrem Oberschenkel zu verteilen, die kleinen, rauen Ballen wie Steine auf der weiten Fläche ihrer weichen, sonnengeküssten Haut.
"Das mit der Abwechslung kommt auf das Ergebnis an.", foppte sie mit zusammengepressten Augen und einem Zähne zeigenden Grinsen. Langsam setzte sie das graue Tier auf die Matratze zurück, kämpfte sich dabei ebenso vom Bett hinunter, was nun, wo sie es verlassen musste, um einiges gemütlicher wurde, gar wie jeden Morgen, wenn man zwanghaft den Tag begrüßen musste. Eine äußerst unangenehme Aktivität, die einem Menschen ganz simpel die Freude aus dem Körper reißen konnte. Zumindest war es für sie ziemlich sicher, dass jeder das Gefühl hasste, sein Bett zu verlassen und arbeiten zu gehen - nun, oder wie sie lediglich einer bestimmten Person den letzten Nerv rauben. Kurz blickte Chiara über ihre Schulter zu Antonio, bevor sie sich zurück zu Piccolo wandte. Es folgte ein Augenzwinkern und ein scherzhafter Luftkuss, das Geräusch besonders lanciert, sodass auch der Spanier es hören konnte."Es tut mir so leid, dich verlassen zu müssen, Piccolo. Treff die richtige Entscheidung und komm auf meine Seite.", seufzte sie beschwerlich, die Stimme leise und sarkastisch bedrückt. Die Antwort des Tieres war lediglich ein lautes Miauen. Hastig gab sie ihm ein weiteres Mal eine kurze Streicheleinheit hinter den Ohren, dann drehte sie sich äußerst dramatisch zu ihrem Mitbewohner um und zog das Gesicht in eine übertrieben missgelaunte Maske, dabei mit eleganten Schritten an ihm vorbeirauschend. Während sich ihr Körper an ihm vorbeipresste, konnte sie aber einen beschwingten Klapser auf seinen Oberschenkel nicht verhindern, rein aus Neugierde wie er wohl auf diesen Kontakt reagieren würde. Sie selbst war sich nicht sicher, warum ihr Hirn genau in diesem Moment auf die glorreiche Idee kam; Es hatte ihr wohl in der Handfläche gejuckt.
Im Flur angekommen lehnte sich die Dame an eine der Wände, die Beine überschlagen und die Arme gekreuzt. "Ach, orso? Erinnerst du dich noch an die Zeitung vor einer Weile, die, bei der ich so aufgeregt war? Mir fiel gerade ein, dass der dort angekündigte Ball vor unserer Tür steht. Du kommst ja mit, non? Eine große Entscheidung hast du sowieso nicht, ich nehm' dich so oder so mit." Ein weiteres Grinsen, bevor sie den Kopf schüttelte und diesen an die Wand lehnte. "Und jetzt komm, Piccolo muss sich entscheiden, zu wem er will. Er will sowieso zu mir."

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BeitragThema: Re: Westend   Mi 16 März 2016 - 15:12

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Kapitel 1.1.12.

Vergessene Überraschung


Seine Augen hafteten an dem schmalen Rücken der Frau; elegant, leicht nach vorne gekrümmt, eine schwungvolle Form tragend. Gespannt beobachtete der Spanier das Geschehen, den Luftkuss, welchen sie dem Tier geschenkt hatte, obgleich nur das Geräusch ihrer Lippen für ihn bestimmt zu sein schien. Ein wenig porös drehten seine Augen eine Runde, darauf bedacht, dass seine Mitbewohnerin nichts von dieser Reaktion mitbekäme, schien sie doch ohnehin auf Piccolo konzentriert zu sein, nicht zuletzt da dieser ein lautes Miauen hervor gepresst hatte. Nun aber war sie diejenige, welche eine Runde drehte, sich aufmachte, dem Spanier räumlich betrachtet entgegen zu kommen, dabei mit ihrer freien Hand seinem Oberschenkel einen Klaps gebend, das Gesicht vor lauter Missgunst verzogen. Irritiert blickte Antonio seiner Mitbewohnerin hinterher, nicht ganz die Bedeutung dieser Berührung verstehend, ganz zu schweigen von ihrem Gesichtsausdruck, den er mit eben solcher Missgunst zu interpretieren wusste, was ihm nicht so recht gelang – Psychologie war nun einmal nicht das, was er vor wenigen Jahren studiert hatte; Zahlen, Mathematik, Architektur – das war sein Spezialgebiet, unter anderem begründet dadurch, dass er als solcher selbstständig beschäftigt ist. Doch im Grunde genommen wäre ihm eh und je nicht viel Zeit geblieben, mischte sich die Italienerin doch sogleich wieder in seine Gedankengänge ein, indem sie ihn auf genau das aufmerksam gemacht hatte, was seiner Erwartung entsprach. Allerdings musste er sich zunächst an geeigneter Stelle positionieren, nebst der Brünetten – dann wäre er bereit seine geplante Idee zu offenbaren.
»Und ich dachte, du hättest den Ball schon vergessen, Darling. Außerdem wollte ich dir sowieso mal einen kleinen Gefallen tun, eine Überraschung sozusagen, dafür dass du mich hier nicht alleine versauern lässt. Also, sobald sich unser pequeña amigo für mich entschieden hat – und das wird er gleich tun –, gehst du in dein Zimmer und blickst in deine rechte Schranktür. Und ich werde dann in meinem Zimmer dasselbe tun und –«, doch seine Stimme schwand just, der Schall, ihr Hall, verstummt. Ein Miauen hatte ihn unterbrochen, zweifellos Piccolos Schuld. Jener hatte die hölzerne Schwelle überquert und war einfach an ihnen vorbei getappt; lustlos, gelangweilt, gar müde. Perplex blickte der Spanier in die grünen Augen seines Gegenübers, Chiara.
»Egal, das mit Piccolo können wir später klären, dein heiß geliebter Ball scheint wichtiger, also? Ich nehme einmal an, dass du weißt, was du zu tun hast, non?« Ein Zwinkern folgte auf seine Worte, dann betrat er schon zum vierten Mal in dieser Stunde sein Zimmer, jedoch mit dem kleinen Unterschied, dass er seine Tür danach hinter sich geschlossen hatte und ein klein wenig in sich hinein lächelte – zurecht.

Übersetzungen:
pequeña amigo → kleiner Freund


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BeitragThema: Re: Westend   Fr 18 März 2016 - 11:58




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Zusammenfassung: Lacht über Piccolo - Geht neugierig in eigenes Zimmer - weigert sich zuerst, Schrank zu öffnen - ist von Geschenk überrascht - Schreit Antonio an
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Sie konnte es nicht verhindern, wie auch? Die Situation war viel zu amüsant dazu. Gerade hatte Antonio festgelegt, dass Piccolo zu ihm kommen würde und sie selbst daraufhin in den Schrank sehen sollte, aber der kleine Kater kam rein gelaufen, miaute laut und stapfte an den beiden vorbei, als hätte er den Wettkampf nicht bemerkt.
Die angehaltene Luft atmete Chiara durch ihre Nase aus und lachte leise. Ironie, nicht? Beide hatten das graue Tier für sich bestimmt und für wen hatte es sich entschieden? Keinen von beiden, hatte sie vollkommen ignoriert, wollte nichts mit der Rangelei zutun haben. "Ah, wie schön.", murmelte sie unauffällig und blickte dann ebenso den Spanier an, der sie anblickte.
"Egal, das mit Piccolo können wir später klären, dein heiß geliebter Ball scheint wichtiger, also? Ich nehme einmal an, dass du weißt, was du zu tun hast, non?" Die Brünette nickte rasch und warf ihm ein freches Grinsen entgegen, die Augen noch immer belustigt funkelnd. Er drehte sich weg und bewegte sich in sein eigenes Zimmer, die Tür hinter sich schließend. Zugegeben, Neugierde wallte in ihr auf, konnte das Grinsen auf ihren Lippen nicht loslösen. Was sie erwartete? Eigentlich einen Scherz, vielleicht ein Federhütchen und billigen Schmuck? Vielleicht kam er herein gelaufen um sie auszulachen, dass sie darauf hereingefallen war; Dass sie tatsächlich vermutete, dass es ein Geschenk sein könnte, was sich hinter ihrer rechten Schranktür verbarg. Trotz allem bewegte sie sich auf ihren vorderen Ballen in ihr Zimmer, Chiara hatte das Gefühl, sie müsse ohne jeglichen Grund Diskretion nutzen, so machte es aber eigentlich keinen Sinn, immerhin wohnte auch sie hier. Die Italienerin hatte das Gefühl, die Zeit würde langsamer voranschreiten, jetzt wo sie gar auf Zehenspitzen lief, an ihrer Tür vorbei, sie mit ihrem Ellbogen zuwerfend. Doch sie blieb gegenüber ihres dunklen Schrankes stehen, die Augen wanderten die strengen Ränder ab, blieben an dem silbernen Griff hängen. Es schien ihr abstrakt, dass Antonio nichts besseres zutun gehabt hatte, als in ihr Zimmer zu kommen und etwas in ihrem Schrank zu verstauen. Moment- "Bastardo." So war es ihr vorerst nicht klar gewesen, dass er doch tatsächlich an ihrem Schrank gewesen war, dort, wo sie eine Menge außer Kleidung verstaute. Ob er sich verstohlen umgesehen hatte, eine Menge ihrer eigentlich privaten Dinge durchwühlt hatte? Ein rascher Schauer fuhr über ihren Rücken, zum einen aus diesem Gedanken, zum anderen, weil sie sich unmerklich dem Griff genähert hatte und ihre Fingerspitzen gegen die kalte Form gestoßen waren.
Chiaras Atem stockte. Warum war es so kompliziert, eine verdammte Tür zu öffnen?! Wenige Momente ließ sie den Kopf hängen, ihr Haar fiel über ihre Schultern, fuhren über ihr Dekolleté, weshalb sie ihr Haupt zurückzog, kurz schüttelte, damit die Mähne auf ihren Schulterblättern lag. Alias ein Weg, um die ganze Situation in die Länge zu ziehen. Ein Seufzten folgte, ein dramatisches Einatmen, dann riss sie ohne weiter nachzudenken die Tür auf und wurde begrüßt von einem Kleid, dass ihr den Atem raubte. Ein wunderschönes Viridiangrün, nach unten gradient dunkler werdend, so endete der Unterrock in Schwarz, welcher wohl mit mehren Bügeln gehalten wurde, leicht einem Reifrock ähnelnd. Um die Taille eng geschnitten konnte die Brünette sich genau vorstellen, wie es ihre Kurven ummanteln würde, so fühlte sie sich momentan wie ein kleines Mädchen, welches ein Geschenk bekommt, weil es brav war. Ein Problem gab es aber weiterhin, es lag ihr laut auf der Zunge - "Antonio! Ti odio!"

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