Die düsteren Ecken Londons

London, Ende des 19. Jahrhunderts. Die Stadt fängt an zu wachsen und mit ihr auch die Kriminalität.
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 Community Hall

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Len
Alptraum derer, die nicht posten!
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BeitragThema: Community Hall   Mo 11 Apr 2016 - 8:56

Dieses umfasst alle zugehörigen Orte um ständige Ortswechsel vermeiden zu können.
Tanzfläche:
 
Büfett:
 
Sitzecke:
 
Stehtische:
 
Toiletten:
 

In diesem Thema ist es auch möglich sich nicht explizit an einem der genannten Orte aufzuhalten.


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Claire
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BeitragThema: Re: Community Hall   Di 12 Apr 2016 - 21:07

Claire Hervey
Claire versuchte krampfhaft eine gute Figur zu machen. Das war es, was andere zu erst von dir sahen. Niemanden interessierte dein Verhalten, solltest du nicht angemessen aussehen. Haltung, Mimik, Gestik. War auch nur eines davon nicht perfekt, warst du nichts weiter als ein unwichtiger und abwertender Teil des Gesamtbildes. Chancen konnte man vergessen. Perfekt, jedes Mal sollte man perfekt sein. Das junge Mädchen schaute kurz an ihrem Kleid runter. Stoffe aus allen Teilen der Welt; Schmuck aus Frankreich, perfektioniert durch die Hand begabtester Juweliere; die Maske aus Venedig. Sie hatte es sich nicht selbst ausgesucht. Natürlich hatte Claire ein Mitspracherecht, was ihre Kleider anging, aber gerade bei Ballkleidern traf immer noch ihre Mutter die Entscheidung. Wie auch hier. Was natürlich nicht hieß, dass Claire das Kleid nicht gefiel, oh nein, sie liebte es. Wie auch ihre Mutter hatte sie ein Auge fürs Detail. Die Muster der verschiedenen Volants und die Farbabstimmung war einfach perfekt! Die gebundenen und lockigen Haare missfielen ihr im Gegensatz dazu allerdings sehr. Es fühlte sich für sie zu streng und eingeengt an. Aber was tat man nicht alles für Schönheit?

Etwas abgelegen, am Rand des Raumes stand Claire, in Begleitung ihrer Familie. Auch wenn sie selbst eigentlich nur Anhang war. Außer Begrüßen und Verabschieden, lächelte sie nur. Vor jedem Ball wurden ihr in viel zu vielen Unterrichtsstunden Bilder und Beschreibungen von gewissen Persönlichkeiten eingetrichtert. Die wenigsten kannte sie persönlich oder konnte sich an sie erinnern. Sie verstand nicht ganz warum es bei einem Maskenball wichtig war jeden zu kennen. Einige waren leicht zu erkennen, an der Gangart, der zu sehenden Merkmalen, der Stimme. Trotzdem waren das die Wenigsten.

(Einer muss ja den ersten Schritt wagen, nicht war ;3)


Das klebrige Geschichtsbuch beantwortet gerne historische Fragen bezüglich des Forums per PN ;3




Zuletzt von Claire am So 1 Mai 2016 - 15:36 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Chiara
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BeitragThema: Re: Community Hall   Fr 15 Apr 2016 - 18:30

Nun nervöseren Schrittes blieb sie vor der Community Hall stehen, die Augen geweitet, als sie die Fassade des Gebäudes anblickte. Sie war selten in diesem Bezirk der Stadt, war ihre Freude doch nun doppelt so groß, gleich die Halle zu betreten und den Abend zu genießen. Chiara drückte sich fester an ihren heutigen Partner Antonio, konnte kaum einen Satz aussprechen, ohne einen Bruch in der Stimme zu bekommen. "Wer hätte erwatet, dass London manchmal so schön sein kann.", brachte sie dann aber hervor, dabei langsam blinzelnd und sich auf eine der helleren Ecken des Gebäudes konzentrierend. "Wie voll es wohl heute wird?" Ja, sie sprach mehr mit sich selbst, als mit dem Spanier und stören tat es sie ebenfalls nicht. So wollte sie aber nicht weiter nur vor dem eigentlichen Event herumstehen und machte sich auf den Weg über die Schwelle, konnte bereits das fade Gelächter hören, das Anstoßen von Gläsern und Personen, die an ihr vorbei gingen und an ihrem Kleid und ihrer Haut entlang strichen.
Tatsächlich blieb die Italienerin stocksteif stehen. hatte es ja eigentlich vermeiden wollen. Respekt breitete sich auf ihrem Gesicht auf, wunderte sie sich, wie viele Leute wohl benötigt waren, um diese Halle zu gestalten, gar die heutige Nacht zu beschützen. Trotz allem aber räusperte sich, streckte den Rücken und hob den Kopf ein wenig an, wollte sie nicht sofort als räudig gelten. Natürlich war sie nicht oft auf Bällen gewesen, so wusste sie nicht, wie sie sich verhalten sollte, aber sie versuchte wenigstens ein wenig eleganter zu wirken. Ihre Augen wanderten über die Personen, die jetzt schon die Halle erreicht hatten, andere Gäste, Butler, ein paar Wachen, Familien. Kurz aber verweilte das Olivgrün auf einem Kind mit braunem Haar und Augen so blau wie das Meer. Große Gedanken machte sie sich nicht, aber sie sah nicht sonderlich alt aus, so wunderte sie es, dass solch junge Individuen Bälle besuchten. Aber wie sollte sie es schon wissen?
Was die Dame aber dann ablenkte, war der Alkohol, den sie entdeckte. Führte sie Antonio doch schon den ganzen weg herum wie Gepäck, tat sie es ein weiteres Mal und ging auf das Büfett zu, die Augen auf den glitzernden Wein gerichtet und wies ihrem Partner mit einem kecken Nicken in die Richtung zweier Gläser an, ihr eines davon zu reichen, war sie sich doch zu fein, es selbst zu tun. "Danach können wir uns entspannen und weitere Gäste ansehen, no?", sagte sie durch ihren schmunzelnden Mundwinkel. "Heute darf ich dich mal ausnutzen, è il mio turno!" Eigentlich eine Frecheit, aber sie konnte nicht behaupten, dass es sie interessierte, immerhin war das die Gewohnte Hierarchie.


Chiara
AN || AUS
Laune-
Gesprächspartner-Antonio Carriedo, (Claire Hervey)
Zusammenfassung-Erreicht Community Hall - Ist beeindruckt - Betritt Community Hall und sieht Gäste an - Blickt sich Claire Hervey genauer an - Geht zum Büffett und redet mit Antonio
Ortswechsel-Kommt von Westend
Übersetzungen-"È il mio turno! - Ich bin an der Reihe!"



Habe Schleif-erlaubnis von Antonio
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Antonio

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BeitragThema: Re: Community Hall   Sa 16 Apr 2016 - 13:07

Legende:
Handlung
»Sprechen«
»Denken«
»Chiara spricht«
Rückblende/Traum

Postingpartner:
Chiara

Antonio Carriedo


Kapitel 1.2.1.

Ein angefangener Abend


Wohngebiete – Westend →

Gemütlich trugen ihre Beine sie zum bereiteten Festsaal, mitten im Zentrum der Metropole. Antonio hatte es nicht verhindern können, dass die ein oder anderen Leute, welche so spät am Abend noch unterwegs zu sein schienen, obwohl die Temperaturen noch keine Anstalten gemacht haben, am Thermometer etwas empor zu steigen, den beiden einige verwirrte Blicke zuwarfen, höchst wahrscheinlich der Kleidung wegen. Tatsächlich waren die gepflasterten Straßen Londons noch mit zentimeterdicken Schichten Neuschnee bedeckt, der sich erst am Mittag von den Weiten des Himmels aus hinunter zur Erde auf den Weg gemacht hatte. Aber der Spanier schien nicht zu frierern – nein, im Gegenteil, eigentlich war ihm sogar ziemlich warm, nicht heiß, aber er hätte nicht von sich behaupten können, dass die herrschende Kälte ihm etwas Schlechtes tat. Ein flüchtiger Blick zu seiner Partnerin offenbarte ihm, dass auch sie keine Anzeichen von Frost zeigte, wenngleich sie trotzdem noch diese gewisse Kälte ausstrahlte, die er schon vor Jahren an ihr entdeckt hatte, obwohl sie immer gut jene zu verstecken wusste. Hingegen wirkte dieser Eigenschaft ein starker Kontrast entgegen; die Vorfreude, welche sich auch in ihm geregt hatte. Und ehrlich gesagt, wusste er nicht einmal, warum Chiara unbedingt zum Ball gehen wollte, hatte sie das Tanzen ihren eigenen Aussagen zufolge doch nie gelernt.
»Das wird eine schwere Geburt...«, sagte er mehr zu sich selbst als zu ihr, sprachen seine Gedanken doch zweifellos davon, dass er ihr jene Kunst erst beibringen müsste. Aber mehr konnte er auch nicht dazu sagen, war ihm doch erst jetzt aufgefallen, dass sie stehen geblieben waren. Offensichtlich hatten seine Gedanken dazu geführt, dass sie für ihn das Gehen übernommen hatte; und wenn er es nicht besser gewusst hätte, so hätte glatt behauptet, das Gehen verlernt zu haben, sodass sie zweifellos die Führung übernehmen müsste – etwas, das sie später so oder so verlangen würde, nur eben mit anderer Begründung. Aber natürlich besaß der Spanier noch einen Ass im Ärmel: beim Tanzen läge es nämlich an ihm, zu führen.
»Wer hätte erwartet, dass London manchmal so schön sein kann?«, riss ihn die Stimme seiner Partnerin nun endgültig aus den Gedanken. Aber Antonio machte nur ein misstrauische Miene.
»Ja, vor allem um diese Zeit.« Doch sein Blick hellte sich bald auf; er wusste, er sollte sich nicht so viele Sorgen machen. Zugegeben verließ er das Haus nur selten, weil er London nicht sonderlich viel Vertrauen entgegen brachte, aber das schien wohl auf Gegenseitigkeit zu beruhen.
»Lass uns reingehen«, murmelte er daraufhin nur und sie setzten sich wieder in Bewegung, das prunkvolle Gebäude betretend. Anscheinend war die äußerliche Schönheit nicht nur eine Fassade sondern auch innerlich vorhanden, was zur Folge hatte, dass alle Zweifel von ihm wichen. Chiara hingegen schien sich nicht so schnell von dem Spanier trennen zu wollen, zog sie ihn immer noch, eingehakt, von Ort und Stelle, diesmal zu einem Tisch, der ihr genau das bot, worauf sie schon immer scharf gewesen war – selbst bei ihnen Zuhause. Es war nur ein Blick, dann ein paar Worte und schon hatte Antonio wieder die erbärmliche Gestalt eines Dieners angenommen. Aber für diesen einen Abend wäre es wohl nicht zu viel verlangt, für sie den Sklaven zu spielen. Nun denn, seine Hand griff nach einem der polierten Gläser und reichte es weiter an seine Begleitung, welcher er daraufhin von dem platzierten Wein einschenkte; nicht zu viel, nicht zu wenig. Er hätte es wohl damit begründet, dass es, verhältnismäßig, noch zu früh sei – was ja auch durchaus stimmte.
»Also, was begehrt die junge Dame zuerst zu tun? Tanzen? Oder essen? Weiter trinken?« Wieder trug er dieses unverkennbare Schmunzeln auf seinen Lippen.



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Elizabeta

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BeitragThema: Re: Community Hall   Sa 16 Apr 2016 - 23:02

Elizabeta:

Innenstadt->
Erstaunlich schnell kam sie vor dem großen Saal an. Auf dem Weg war sie nur zwei Betrunkenen begegnet, die gegenseitig stützend nach Hause torkelten. Ein Lächeln huschte über das leicht geschminkte Gesicht der Adeligen `Kameradschaft, die man in den hohen Kreisen nur vermissen kann.` Das Licht des Balls schien Elizabeta in Gesicht, während diese vornehm die Treppe hinaufstieg und leise vernahm sie die Stimmen aus dem Inneren. `Ich bin froh, dass dieser Maskenball für jeden ist. Zuviel blaues Blut im Raum ergibt meist nur sinnloses Getuschel und unechte Freundlichkeit. Vielleicht passiert ja was Aufregendes! `
Somit schritt sie durch das Tor in die Community Hall und tauchte vollkommen in die Welt der Adeligen und Reichen ein. Ihr Gang, ihre Mimik, ihre Worte, ihr gesamtes Auftreten-nichts mehr erinnerte an den Mann des normalen Volkes, der sie eben noch gewesen war. Wer sie sah, konnte sie nun nur noch für jemand blauen Blutes halten.
Die Ungarin ließ sich von einem Bediensteten den Mantel abnehmen und gab die Kiste Hugo an eine Küchenmagd, mit der Bitte das Präsent dem Sponsor dieses Balls zugeben, als Dank für diesen schönen Abend. Daraufhin ging Elizabeta auf die ersten Gäste zu, auf ihrem Oberschenkel spürte sie den leichten Druck ihrer Rocktasche in der sich zufällig eine Flasche Hugo verirrt hatte.
Höflich begrüßte sie den Hofadel und auch einige Lords aus dem umliegenden Land `Es sind doch erstaunlich viele gekommen. Ein Glück, dass ich die Namen auswendig gelernt habe. Zwar bin ich weit weg von meiner Familie, doch mein Familienname Héderváry ist weit bekannt, schließlich ist es die mächtigste Adelsfamilie Ungarns und diesen Namen muss ich stolz vertreten.` Auch die Adelsfamilie Hervey begrüßte sie mit einem tiefen Knick und einem höflichen "Marchoisse, Marquess, Lady Hervey, ich wünsche ihnen einen angenehmen Abend." Kurz wartete sie auf die Reaktion, nickte daraufhin respektvoll und ging zu nächsten Familie.
Auf einmal sah sie Antonio, wie er einer scheinbar fremden Frau Wein eingoss. `Respekt, Er sieht besser aus, als ich erwartet habe, aber... einer Fremden so früh am Abend den Hof machen, das ist seltsam. Ich glaube, er müsste dafür sehr viel Alkohol in seinem Blut haben und dafür ist die Nacht noch zu jung. Tss, tss, tss. Wer ist das? ` Ruhig ging Elizabeta auf die beiden zu und musste sich kurz darauf stark zügeln um nicht laut loszulachen über das eigene Sehvermögen. `Chiara! Wer auch sonst! Niemand anderes macht Antonio schließlich zu so einem Schoßhündchen. Außen vorgelassen, dass nur die beiden zusammen gut aussehen. `
"Wie geht es euch beiden denn so? Ich bin eben erst gekommen und bin teilweise jetzt schon froh, dass hier nicht nur Adelige sind. Immer dieses falsche "Wie schön, dass sie hier sind! Oh, sie sehen aber wieder wundervoll aus, welch` schönes Kleid!", das ist ätzend. Seid froh, dass ihr das nicht machen müsst." Kurz wartete sie, dann wurde ihr wieder die Flasche bewusst, die sie für Chiara entwendet hatte. "Ich hab dich eben gar nicht erkannt Chiara, das Kleid ist echt schön, es passt zu dir, also ist gut ausgewählt. Hier ich hab dir noch was mitgebracht." Damit zog sie den Hugo aus der Tasche und präsentierte ihn wie ein Bediensteter es tun würde.

Kommt an und gibt Kiste ab|begrüßt Adel, unteranderem auch Claire Harvey| begrüßt Antonio und Chiara
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BeitragThema: Re: Community Hall   Mo 18 Apr 2016 - 16:26

Chiaras Fingerspitzen tänzelten an dem Glas umher, als sie erwartend ihren Partner ansah, die Augen verlockend durch ihre Wimpern blickend. Die adäquate Menge an Wein gefiel ihr, als sie die wunderbar rote Farbe in seinem Gefäß mit eleganten Bewegungen aus dem Handgelenk bewegte, dabei zusah, wie der Alkohol von Seite zu Seite schwappte und gegen die Transparenz stieß, aufwallte, so wusste sie, würde sie den Winkel falsch treffen, wäre ihr Kleid für immer ruiniert. Aber was interessierte sie das schon, wenn ihre Augen aufmerksam auf die Farbe in dem goldenen Licht gerichtet waren? "Wie wäre es, wenn wir den Wein beenden und uns dann auf die Tanzfläche wagen, als erstes Paar? So muss ich dir aber mitteilen, dass ich kein Talent im Tanze habe, zumindest laut meiner Mutter." Ein trockenes Lachen folgte, bevor sie die geschminkten Lippen an dem Glasrand ansetzte und stippte, spürte, wie die Süße des Alkohols durch ihre Kehle rollte, sich in ihrem Körper breit machte, wohl in wenigen Stunden auch in einer faden Röte auf ihrem Gesicht sichtbar sein wird. Nun beäugte die Italienerin die schmunzelnden Lippen Antonios, luden sie ja zu einem herzallerliebsten Kuss ein, doch so hielt sie sich vorerst zurück und lächelte auf eine gar unschuldige Weise zurück, der Kopf leicht schief gelegt, als der Griff um ich Glas ein wenig fester wurde. "So solltest ich mich lieber dann erst blamieren, sobald ich den Alkohol spüren kann, mio signore." Engelsrein zeigte sie ihre Zähne und klimperte mit den Wimpern, bevor sie einen Schritt auf ihn zu ging und von unten zu ihm nach oben blickte, das Kinn gehoben, sodass ihre Nase fast gegen seine stieß. "Der Abend ist noch jung, nicht? Ich muss mich nicht sofort zur Schau stellen. Das kann noch ein paar Stunden abwarten, ich kenne da andere Wege, meine 'Talente' zu präsentieren." Eines ihrer Augen schnellte in einem raschen Zwinkern zusammen, bevor Chiara sich von dem Spanier trennte und zur Seite sah, schien sie doch eine Figur in der Menge zu erblicken, die sie kannte.
"Elizabeta?" Überrascht wanderten ihre Augen über ihr Kleid, dann zu ihrem Gesicht. Selbst durch ihre Maske erkannte sie die Ungarin, auch durch das kräftig braune Haar, was sie offen trug, passend zu dem roten Gewand, welches ihre Figur schön ummantelte. Die Dame hob die Stimme, begrüßte sowohl Antonio, als auch sie. Ein freundliches Lächeln machte sich auf den einst lang gezogenen, kecken Lippen breit, während sie lauschte, sich insgeheim darüber lustig machte, wie schlimm es wohl als Mitglied einer anerkannten Gemeinde sein mag. "Ich denke, es geht uns gut. Ja, ich kann mich wohl glücklich schätzen." Unterdessen der Aussage betonte sie das 'ich', blinzelte kurz in die Richtung des Mannes an ihrer Seite, konnte er sich doch kaum als glücklich bezeichnen, da er mit ihr den Ball besuchte und sie bei ihm lebte, auf seine Kosten. Ein weiterer Schwung ihres Weines folgte, den Geschmack auf ihrer Zunge auskostend, bevor sie ihn herunterschluckte. Das Lob, welches von Elizabeta ausgesprochen wurde, nahm sie mit einem zaghaften Nicken in Antonios Richtung an. "Er hat es ausgesucht. Wunderlich, dass er genau wusste, welche Größe ich trage." Ein weiterer Blick, der kalt aussagte: "Oh du weißt gar nicht, welch fuoco dell'inferno über dich ergehen wird, cane rognoso!", wurde zu dem Braunhaarigen Spanier geworfen, dann aber riss die Ungarin durch eine Flasche Hugo ihre Aufmerksamkeit zurück. "Hugo! Welch Überraschung, vielen Dank! Vielleicht bleibe ich doch nicht so nüchtern, wie erhofft." Ein amüsiertes Feixen folgte, als Chiaras schlanke Finger über die kalte Flasche wanderten und sie am Griffe zu sich nahm. "Danken wir dem Schneider für den Platz unter dem Kleid.", meinte sie dann frech und fuhr mit ihrer Zunge über ihre Lippen. Auf eine wenig skurrile Weise steckte sie die Flasche unter eine der Stofflagen, unter denen sich ein Beutel befand, der groß genug war, den schweren Kelch mit wertvollem Hugo zu halten und viele weitere kleine Dinge, von denen jetzt keine Rede sein musste. "Ich werde ihn im späteren Abend anbrechen. Aber sag mal; Hast du denn keine Begleitung, Elizabeta?"

Chiara
AN || AUS
Laune-Amüsiert
Gesprächspartner-Antonio Carriedo, Elizabeta Héderváry
Zusammenfassung-Redet mit Antonio - Trinkt einen Schluck Wein - Flirtet mit Antonio - Sieht Elizabeta - Redet mit Elizabeta und Antonio - Steckt Hugo weg - Fragt Elizabeta etwas
Ortswechsel-//
Übersetzungen-"mio signore - mein Herr", "fuoco dell'inferno - Höllenfeuer", "cane rognoso! - räudiger Hund!"

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BeitragThema: Re: Community Hall   Mo 18 Apr 2016 - 18:19

Legende:
Handlung
»Sprechen«
»Denken«
»Chiara/Elizabeta spricht«
Rückblende/Traum

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Chiara, Elizabeta

Antonio Carriedo


Kapitel 1.2.2.

Hypothesen und Komplimente


Die rote Flüssigkeit bewegte sich unspektakulär in dem kurvig geformten Weinglas umher, verteilte sich gleichmäßig und schien die junge Italienerin geradezu anzulächeln. Antonio hingegen beobachte die ganze Situation scharfsinnig und doch durchaus desinteressiert. Um ehrlich zu sein, sollte Chiara sich eigentlich auch darüber bewusst sein, dass er nur zu besonderen Anlässen von dem allzu berühmten, Sucht hervorrufenden zumeist für ihn ungenießbarem Alkohol trank – und wenn er es einmal tat, dann nur weil sie es auch tat und er sich ihren Spott ersparen wollte. Nun gut, zugegeben dürfte er nicht einmal erwarten, dass seine Mitbewohnerin sich über jene Eigenschaft auf dem aktuellsten Stand befand, immerhin hatte er ihr nie von seinen Motiven, den Gründen, davon erzählt; und er würde es auch nicht wollen. Doch sie sollte sich glücklich schätzen, ist sie doch eine der wenigen Menschen – wenn nicht sogar der einzige –, zu dem es für den Spanier kein Problem darstellte, reibungsloses Vertrauen aufzubringen. Es ist mehr oder weniger auch der Grund dafür, dass er es im Grunde genommen nie gut heißt, wenn Chiara Alkohol trinkt, weil jenes geliebtes Getränk einst auch teilweise an dem Tod seiner Eltern beteiligt war. Aber genug davon; schließlich hat er sich nicht den weiten Weg gemacht, um jetzt Verflossenen Tränen hinterher zu weinen – nein, eigentlich hatte er sich vorgenommen, sich an diesem Abend voll und ganz gehen zu lassen, ohne einen einzigen Gedanken an die Realität zu verschwenden. Ein Blick auf seine Begleitung – und es fiel ihm gar nicht mehr schwer sich zu entspannen. Irgendwie hat sie einen starken Einfluss auf ihn, einen positiven, der sich sogleich durch sein heiteres Lachen zeigen sollte.
»Wie wäre es, wenn wir den Wein beenden und uns dann auf die Tanzfläche wagen, als erstes Paar? So muss ich dir aber mitteilen, dass ich kein Talent im Tanze habe, zumindest laut meiner Mutter. So sollte ich mich lieber dann erst blamieren, sobald ich den Alkohol spüren kann, mio signore. Der Abend ist noch jung, nicht? Ich muss mich nicht sofort zur Schau stellen. Das kann noch ein paar Stunden abwarten, ich kenne da andere Wege, meine 'Talente' zu präsentieren.« Kaum hatten jene Worte die eleganten Lippen verlassen, schallte besagtes Geräusch tief aus seiner Kehle. Keinesfalls machte er sich über lustig, so vermutete er viel eher, dass sie sich nur eine Ausrede suchen wollte, um sich nicht vor Londons Bevölkerung der oberen und mittleren Schichten zu blamieren, wusste er doch genau so gut wie sie, dass Chiaras Niveau auf einer solchen Skala wohl unter ihren Füßen aufzufinden wäre – wenn nicht ein Ganzes Stückchen weiter darunter. Aber in diesem Fall wäre es wohl angemessen, jenes Thema nicht aufzugreifen, sondern schlichtweg auf ihre Aussage einzugehen.
»Na und? Meinst du das würde mich davon abhalten eine so schöne Dame auf die Tanzfläche zu begleiten. Außerdem kann ich dir alles beibringen: vom klassischen Walzer bis hin zu den berühmtesten spanischen Tänzen wie Tango. Und außerdem haben wir genug Zeit zum Üben – später ist der Tag noch nicht vorbei, si? Dann kannst mir auch gleich deine Talente präsentieren, wenn möglich unter uns.« Man könnte behaupten, er wäre nun nett zu ihr gewesen, um einen Schein zu wahren, aber in diesem Falle war keiner vorhanden. Der eine oder andere würde es an dem verführerischen Grinsen erkennen, dass er nur allzu gerne auf seinen Lippen trug. Er wusste das schwach machen konnte, aber außerhalb Chiaras Reichweite hätte und hatte er es nie zum eigenen Vorteil genutzt. Jedoch sollte die aufgelockerte Stimmung nicht lange seinen Geist beherrschen, gesellte sich doch just in diesem Moment eine Bekannte der beiden zu ihnen. Chiara schien schneller gewesen zu sein, was das Begrüßen und ihre Stimmung betraf, während Antonio hingegen kurz peinlich berührt zum Boden blickte, als Chiara behauptete, sie könne sich glücklich schätzen – zweifellos seinetwegen. Schließlich war es schon gut gewesen, dass Elizabeta ihren kleinen Flirt nicht bekommen hatte, was ihn nicht daran hinderte, sie ebenfalls freundlich zu begrüßen.
»Liz, ich wusste gar nicht, dass du auch herkommen würdest, aber umso mehr freuen wir uns dich zu sehen. Aber ja, ich fühle mich auch bestens, darf ich mich doch ebenso glücklich schätzen«, ergänzte er noch seine Begrüßung, hoffte dabei, dass sie es nicht falsch interpretieren würde, die beiden als Paar sähe, auch wenn ihn Chiaras Reaktion diesbezüglich brennend interessiert hätte. Na ja, egal, irgendwann wird er die Chance bekommen und sie ausnutzen, natürlich nur im Bezug auf eine reine Hypothese, immerhin wäre es in diesem Fall ja auch nur eine seitens Liz. Diese schien sich hingegen vielmehr mit falschen Komplimenten zu beschäftigen, was er umso amüsanter fand, als sie Chiara selbst eines für das Kleid sprach. Nun gut, er wusste, dass es kein falsches Kompliment war, aber der Zusammenhang in diesem Moment war so schön, dass er hätte herzlich darüber lachen können, während Chiara nicht davor scheute, seine Wenigkeit auch mal in den Mund zu nehmen (//out: Ich habe die Falschheit des Satzes erst gemerkt, als er schon getippt war), ihn als den eigentlichen Grund für ihre Robe zu erwähnen, erneut auf die Tatsache anspielend, dass er über ihre Größe Bescheid wusste.
»Es gibt Mittel und Wege! Außerdem wird dich eine Information mehr, die ich über dich habe, nicht umbringen. Du weißt genauso gut wie ich, dass ich dich als Rätsel lösen möchte und es umgekehrt ist, also ist es gerechtfertigt, Chiara«, argumentierte er gekonnt und schmal lächelnd, darauf bedacht, dass er jene Reaktion vielleicht an diesem Abend noch bekäme – und wenn er es sogar später als Ausrede nutzen würde, um ihren Flirt fortgeführt zu haben, was in diesem Falle wohl doch der eigentliche Grund war.
Seine Pläne dagegen schienen zunichte, als die Flasche Hugo unter Liz’ Kleid auftauchte, wofür er jene nicht verurteilte, weil sie eine viel zu gute Freundin war, nicht vergessend, dass sie sich aus den oberen Schichten kannte, war er doch nur einer von wenigen Architekten in der Metropole, ganz zu schweigen davon, dass Chiara jene Frau ebenso über ihn kennengelernt hatte. Aber auch wenn er wie immer nicht begeistert davon war, dass sie wieder dem Alkohol statt ihm verfallen war, so konnte er es auch nicht mehr ändern und verbrachte seine Zeit damit, das Gespräch der beiden Damen scharfsinnig und unspektakulär zu verfolgen – so wie er es immer tat.


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BeitragThema: Re: Community Hall   Do 21 Apr 2016 - 20:59


Elizabeta:
Sie war froh ihre beiden Nachbarn, nein, eigentlich konnte sie sie gut als Freunde bezeichnen, auf dem Ball zu treffen. Sie kannte die beiden schon eine längere Zeit, genauso ihre Angewohnheit sich gegenseitig zu necken. Es muss gesagt werden, dass Elizabeta sich, troz vieler Abneigungen zum Verhalten des Adels, sich doch so einiges angewöhnt hatte. Hier das zu betonende Beispiel. Sie war eigentlich fest davon überzeugt Antonio und Chiara eines Tages als richtiges Paar durch die Staßen gehen zu sehen, natürlich, sich gegenseitig ärgernd.
Wenn sie jetzt den tötenden Blick ihrer Freundin sah, den sie bei Erwähnung der Größe des Kleides Antonio zu warf, verstärkte sich nur die Vermutung der Ungarin, dass die beiden heute noch im Bett oder der ähnlichem landen würden.
`Oh, Antonio! Sei froh, dass du dich nach der Größe erkundigt hast! Das Kleid ist zu schön um nicht zu passen.'
Gekonnt ignorierte sie, dass sie vor einigen Minuten sich selbst wiedersprochen hatte. Elizabeta wusste, dass Chiara und Antonio verstanden hatten, dass es ein ernst gemeintes Lob für das Kleid war.
Der Hugo war angenommen worden und mit einem leicht lachte die Ungarin bei den Worten des Dankes auf.
" Immerhin, ich glaube kaum, dass dieser Abend dann noch Langweilig wird!" antwortete sie, immer noch ein Lächeln auf dem Gesicht tragend. " Aber Antonio, versprich mir ein Aug`auf sie zu haben." fügte sie noch hinzu und strich sich eine dunkelblonde Strähne aus dem Gesicht.
" Mach das, Chiara. Eine Begleitung?! Ich muss mir zugestehen, es wäre verlockend gewesen. Leider, musste ich diesem Spaß aber entsagen. Ich hatte die letzten Wochen... viel zu tun." Elizabeta stockte kurz, da sie sich nochmals in Erinnerung rufen musste, dass die beiden, nach ihrem Wissen, nichts von Segyal wussten. Auch wenn es fraglich war, warum sie nie fragten, da sie schließlich nicht immer den jungen Mann übersehen konnten, der fast jeden Tag aus ihrer Tür spazierte. " Ebenso war mein heutiger Tag sehr stressig und seht euch um. Ihr werdet keinen Mann finden der nicht vergeben ist oder... nunja, direktausgedrückt, einen Stock im Gesäß hat. Ich habe keine Lust einen von diesen Typen mit mir rumzuschleppen. Entweder besaufen die sich, können ihre Finger nicht bei sich behalten oder glauben, nur weil ich ein Wort mit ihnen gewechselt habe, werfe ich ihnen gleich das Geld meiner Familie hinterher. Chiara, genieße Antonio. So einen findet man auf die Schnelle kein zweites Mal in London.
Zu dem kommt noch meine Familie. Klar, ich bin weg, weil ich nicht heiraten wollte, aber das hält die ja nicht davon ab mich mit irgendwem verkuppeln zu wollen. Wenn ich hier mit jemandem normalen aufkreuze liegt der, mit Pech, bis zum nächsten Vollmond im Graben. Vielleicht lässt sich ja heute jemand gehobenes finden, der wenigstens so tun würde, damit meine Familie endlich Ruhe gibt."

Elizabeta endete und atmete erst mal gestresst auf um promt einen Bediensteten anzuhalten und sich ein Glas Wein geben zu lassen.
Darin vertieft die Umgebung zu betrachten, unter diesem auch einige Bedienstete die von irgendwelchen Familien dauernd quer durch den Saal geschickt wurden, schoben sich ihre Gedanken wieder zu Segyal ' Warum hab ich ihnen eigentlich nie von ihm erzählt? So bin ich mir doch sicher, dass es für sie zwar was neues, aber lange nichts schlimmes wäre... Was mir nur Gänsehaut beschert ist der Fakt, dass mich hier jemand erkennen könnte. Was sag ich denn dann? Mein Bruder? ' innerlich stöhnte die Ungarin auf, dann wandte sie sich wieder zu ihren Freunden.
Nach einem großen Schluck rückte sie ihre Maske wieder zurecht und lauschte Chiaras und Antonios Reaktionen.

beobachtet Chiara und Antonio|antwortet Chiara|nimmt sich ein Glas Wein
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Winter Carlyle



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BeitragThema: Re: Community Hall   So 1 Mai 2016 - 10:32

Winter Carlyle

Die letzten Tage hatte sie fast ausschließlich damit verbracht, sich auf den Ball zu vorbereiten. Ihr Kleid war fertiggeschneidert worden und sie war zur letzten Anprobe gegangen. Graublauer Stoff mit einer weißen Schnürung, weißer Spitze, und kleinen dunkelroten Blüten, auf dem ganzen Kleid verteilt. Mit einer grazilen Geste strich sie sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Winter hatte ihr Haar hellbraun gefärbt und zu einer seitlichen Lockenfrisur zusammengesteckt. Hinter ihrer Maske, die dem Gefieder eines Eisvogels mit leicht gräulicher Färbung nachempfunden war, fühlte sie sich ausgesprochen wohl. Nicht zum ersten Mal war sie dankbar für ihre grauen Augen, die ihren Farbton ihrem restlichen Erscheinungsbild anpassten. Es war einfach praktisch, denn dieses Phänomen machte es ihr leicht, sich optisch zu verändern, um nirgends wiedererkannt zu werden. Zwar trug sie für gewöhnlich mindestens eine Maske oder hielt sich im Dunkeln auf, wenn sie sich mit einem Kunden traf und verständigte sich, soweit möglich, mit Nicken bzw. Kopfschütteln und Gestik. Wenn sie dann doch einmal sprechen musste, sprach sie mit verstellter, tiefer Stimme. So schnell würde sie niemand erkennen. 
Während sie den Saal betrat, betrachtete sie die Verzierungen, die überall angebracht waren. Prachtvoll, in der Tat. Der Gedanke, dass die Reichen Räumlichkeiten mit solch übertriebenem Prunk überschütteten, während viele Menschen in London nicht wussten, woher sie die Mahlzeit für den nächsten Tag nehmen sollten, kam ihr erneut, als sie einen Blick auf den gewaltigen Kronleuchter warf. Bedrückte sie diese Tatsache? Nicht wirklich. Winter war noch beinahe ein Kind gewesen, als sie hatte lernen müssen, sich durchs Leben zu kämpfen. Mitleid für jemanden, der das selbst nicht in ausreichendem Maß bewerkstelligen konnte, war nichts für sie. Wenn sie so darüber nachdachte, lebte sie mehr nach dem Motto "Töten und getötet werden". Und im Grunde wartete sie an manchen Tagen einfach nur darauf, geschnappt zu werden, um den Tod am Galgen zu finden oder in einer Messerstecherei ihr Leben zu verlieren. Oder dass jemand, dem sie einen geliebten Menschen genommen hatte, sie aufspürte, um Rache zu nehmen. Manchmal wartete sie auf den Tod. Manchmal wünschte sie ihn sich sogar.
Doch das waren nur Phasen. Sie wusste, dass dieses Leben sie weder ausfüllte noch wirklich glücklich machte. Es machte keinen Spaß, zu töten. Die meisten wussten sich nicht zu wehren und das machte ihr Handwerk nur noch trauriger. Winter brauchte einen neuen Lebensinhalt. Sie hatte keine Ahnung, wo sie den suchen sollte, doch sie hoffte, sie würde eines Tages glücklich sein. Natürlich hatte sie in ihrem bisherigen Leben schon einiges erreicht. Abgesehen von all dem Geld, das für mehr als drei luxeriöse Leben locker reichen würde, hatte sie es vom Straßenkind bis in die High Society geschafft. 
Winter nahm in der Sitzecke Platz und fächerte sich Luft zu, nachdem sie einen Butler gebeten hatte, ihr etwas zu trinken zu bringen. Ihr Blick wanderte über die versammelten Menschen. Sie musterte vor allem die Masken. Sie faszinierten sie. Ihre poetische Ader trat hervor, als sie sich vorstellte, dass sich hinter jeder Maske eine Lebensgeschichte verbarg. Faszinierend. Als sich in ihrem Kopf der Gedanke formte, wie viele Lebensgeschichten sie schon beendet und zerstört hatte, verbot sie sich, länger über ihre Taten nachzudenken und nippte an ihrem Getränk.



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BeitragThema: Re: Community Hall   So 1 Mai 2016 - 13:37

Die abendliche Luft war erfüllt von einer für den Winter typischen Kälte und Jake zog seinen schwarzen Mantel etwas enger um sich. Ihm war es ziemlich egal ob er zu Fuß durch die Straßen ging oder nicht, er hätte auch die Gelegenheit gehabt mit einer Kutsche auf den Maskenball zu fahren, doch dies wäre nur unnötig aufgefallen und das konnte er sich nicht leisten. Es musste nicht jeder gleich von Weitem erkennen das er eher zu den Besserverdienenden der Gegend gehörte. Außerdem fand er das es durchaus seine Vorzüge hatte zu Fuß zu gehen, so konnte man die Umgebung und die Menschen um sich herum besser beobachten. Und genau das wollte er, es war sein Ziel. Auf so großen Veranstaltungen wie einem Ball würden bestimmt eine Menge Leute anzutreffen sein. Vielleicht würde er auch den ein oder anderen Kollegen aus dem Krankenhaus treffen doch letztendlich würde es eine eher langweilige und wie er fand oberflächliche Gesellschaft werden. In Gedanken versunken bog er grade um die letzte Hausecke und stand vor dem Gebäude in welchem der Ball statt finden sollte. Es war ein sehr großes und protziges Anwesen überall um das Gebäude herum standen vereinzelt Menschengruppen. Einige tratschten über belanglose Dinge wie das kalte Wetter und eine der feinen Damen jammerte im hochnäsigen Ton über das Personal es sollte sich gefälligst beeilen und sie rein lassen, da sich bereits eine kleinen Schlange vor dem Eingang gebildet hatte. Jake nutzte die Gelegenheit und sah sich etwas in der Menge um da er keine Lust hatte in der Schlange zu warten und Bewegung half ja wie bekannt gegen Kälte. Nach kurzer Zeit jedoch verstumme das Stimmengewirr und Jake bemerkte das sich die Schlange vor dem Eingang aufgelöst hatte und er eintreten konnte.  Sofort traf ihn eine Welle aus verschiedensten Gerüchen bestehend aus Parfums und den Speisen vom Buffet. Einer der Butler trat an Jake heran der ihm seinen Mantel abnahm und in die Garderobe nebenan brachte. Jake war erstaunt wie festlich die Räumlichkeiten geschmückt worden waren, die Veranstalter hatten wohl keine Kosten gescheut. Er lies seinen Blick weiter durch die Menge in der Halle schweifen als er eine junge Dame bei den Sitzecken erkannte. Sie schein allein zu sein, zumindest saß sie allein dort. Der Rest der Menge blendete sich für ihn aus, es war als würde der Raum leer sein bis auf dieses Mädchen. Jake setzte sein typisches charmantes Lächeln auf, ging selbstbewusst auf sie zu und ohne zu fragen nahm er auf dem Sitz neben ihr platz. "Bonsoir mademoiselle, ein wundervoller Abend heute nicht wahr?" sagte Jake an die junge Unbekannte gewannt und nahm eine entspannte Pose auf dem Sessel ein.
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BeitragThema: Re: Community Hall   So 1 Mai 2016 - 13:44

Winter Carlyle

Winter traute ihren Augen kaum. Was für ein ungehobelter Kerl! 
Doch statt ihrem Ärger Luft zu machen, lächelte sie dezent und fächerte sich Luft zu. "Ja, in der Tat", gab sie im Smalltalk-Tonfall zurück und blickte hinüber zur Tanzfläche, wo einige Paare gerade das Tanzbein schwangen. Eine Weile sah sie ihnen zu, dann wandte sie den Kopf wieder ab und nahm einen Schluck aus ihrem Glas. Während sie das tat, warf sie ihrem Gegenüber einen abschätzenden Blick zu und spielte das höfliche Mädchen. Er sah gar nicht mal übel aus. Schwarzes, mittellanges Haar und blaue Augen, wenn sie das Licht nicht täuschte. Er war ziemlich groß. Ein gutes Stück größer als sie. Einen unauffälligen Augenblick lang musterte sie seine blaue Maske und das offenbar schmale Gesicht, das sich darunter verbarg, und kam zu dem Schluss, dass sie ihn attraktiv fand. Da sie gerade kaum Gesprächsstoff fand, sagte sie einfach gar nichts, spielte mit dem Ring an ihrem Finger  und wartete darauf, dass der junge Mann selbst die Initiative ergriff.



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Zuletzt von Winter Carlyle am So 1 Mai 2016 - 14:40 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Community Hall   So 1 Mai 2016 - 14:08

Jake Adams

Grinsend folgte Jake dem Blick der jungen Dame. Sie schien ihn ignorieren zu wollen also rückte er ein Stück näher an sie heran. "Aber lange nicht so schön wie du" sagte er mit einem charmanten Lächeln an sie gewandt . Er wollte unbedingt mit ihr ins Gespräch kommen mehr über sie erfahren. Also beschloss er, den ersten Schritt zu machen, vielleicht würde er es schaffen ihre kühle und abweisende Seite zu überwinden.
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BeitragThema: Re: Community Hall   So 1 Mai 2016 - 14:27

Winter Carlyle

Bedrängt durch die plötzliche Nähe des Fremden mit der blauen Maske lehnte sie den Oberkörper instinktiv zur Seite weg und funkelte ihn durch die Maske hindurch empört an. Sie wollte aufstehen und sich entschuldigen, um auf die Toilette zu flüchten, aber sie sah ein, dass das sinnlos war. Er saß zwischen ihr und ihrem Fluchtweg und würde sie sicher aufhalten. Der Teufel allein wusste, wohin das führen würde. Einzig die Tanzfläche bot den Rückzug in eine andere Richtung an. Einen Moment überlegte sie, ob sie ihn auf die Tanzfläche ziehen sollte, um ihn dann in der Menschenmenge, denn auf der Tanzfläche drängten sich inzwischen weit mehr Pärchen als zuvor, loszuwerden, aber lieber blieb sie hier mit ihm sitzen als ihn auch noch zum tanzen aufzufordern. 
Ihr wurde schmerzhaft bewusst, dass solche Situationen nicht gerade ihre Stärke waren. Vielleicht reagierte sie gerade auch komplett über. Ihr Blick blieb an seinem Lächeln hängen. Nicht anzüglich, nicht einmal besonders frech. Eigentlich viel mehr freundlich als alles andere. Aber sie bekam trotzdem kaum Luft. Die Worte blieben ihr allesamt im Hals stecken. Verdammte Verräter, dachte sie. Wenn man Worte brauchte, waren sie nicht da. Langsam setzte sie sich wieder in eine normale Pose und ließ ihr Gegenüber (das mittlerweile eigentlich gar nicht mehr ihr Gegenüber sondern vielmehr ein "Nebenan" war) nicht aus den Augen.



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BeitragThema: Re: Community Hall   So 1 Mai 2016 - 15:05

Jake merkte das sich sein Gegenüber inzwischen etwas entspannt hatte was er als gutes Zeichen deutete. Sie hatte ihren Blick auf ihn gerichtet und er bemerkte wie sie ihn musterte. Still lies er es über sich ergehen und genoss es beinahe das sie ihm nun endlich Aufmerksamkeit schenkte. Er nutzte die Gelegenheit und betrachtete auch sie etwas genauer. Sie trug ein wunderschönes blassblaues Kleid das einen hervorragenden Kontrast zu den blutroten Blüten bildete und ihrer tollen Figur auf den Millimeter genau zu passen schien. Hinter ihrer Maske die mit Eisvogelfedern geschmückt war, blickten zwei wunderschöne graue Augen die wie Eiskristalle in die seinen blickten. Sein Blick wanderte weiter zu ihrem Haar das zu einer schicken Frisur zurechtgemacht wurde. Dieses Braun passe ausgezeichnet zu ihren hellen leuchtenden grauen Augen und umrahmten ihr hübsches Gesicht das er hinter ihrer Maske vermutete. Er war so sehr von ihr fasziniert das er den Butler, der ihn fragte ob er etwas zu trinken wünsche, ihm lediglich mit einem Nicken antwortete und dann schnell "Rotwein" hinzufügte eher er wieder ging um das von Jake bestellte Getränk zu holen. In diesem Moment fiel ihm ein der er Alkohol eigentlich mied aber es war ihm jetzt egal.
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BeitragThema: Re: Community Hall   So 1 Mai 2016 - 15:15

Winter Carlyle

Winter wurde klar, dass diese Situation sich noch in die Länge ziehen würde. Sein Getränk würde er wohl nicht in einem Zug hinunterschütten. Dieses Szenario war ihr durch und durch unangenehm. Sowohl der Fremde, der ihr gerade viel zu nahe kam, alsauch die restlichen Leute, die ihnen beiden kaum Beachtung zu schenken schienen. Sie hatte das Gefühl, dass seine blauen Augen ihren Blick gepackt hielten. Sie riss sich vom leuchtenden Blau seiner Iris los und sagte mit leicht belegter Stimme: "Ich glaube, ich habe Ihren Namen nicht gehört." Rasch trank sie einen weiteren Schluck. Da fiel ihr ein, dass sie sich auf einem Maskenball befand. Es war also nicht so ungewöhnlich, seinen Namen nicht zu erwähnen. Wie hatte sie das vergessen können, hatte sie doch die ganze Zeit seine blaue Maske vor Augen gehabt? Sie tat einfach so, als hätte sie ihren Fehler nicht bemerkt und stellte fest, dass der Inhalt ihres Glases sich dem Ende zuneigte. In ihrem Bauch machte sich Unruhe breit. Vermutlich war sie schon die ganze Zeit da gewesen. Winter hoffte, man sähe ihre nicht an, wie irritiert sie war. 



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BeitragThema: Re: Community Hall   So 1 Mai 2016 - 15:18

Rory Crawford
Rory schlenderte in den riesigen Saal. Um sein Outfit etwas angemessener zu gestalten hatte er sich eine Fliege [Fliegen sind cool!] und eine schwarze Maske besorgt. Da er beschlossen hatte, als Vertreter des Rechts aufzutreten [Is klar] musste das reichen. Allerdings musste er sich trotzdem -oder gerade deswegen- an die Etiquette halten. Aufgrund seiner Herkunft war das zwar kein Problem sondern einfach nur lächerlich. Nach einer Weile sinnlosen Geplänkels entfernte er sich von den großen Mengen und steuerte den etwas ruhigeren Teil des Saals an, änderte aber mittendrin die Richtung und blieb hinter Claire stehen. (Ich halte es für unnötig zu erwähnen, dass Rory von keiner der Masken getäuscht werden kann.) "Na wenn das mal nicht die kleine Claire ist." Auch wenn er ihr nicht sonderlich viel Intelligenz zumutete war er sich ziemlich sicher, dass sie ihn mit dieser Äußerung erkennen würde.
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BeitragThema: Re: Community Hall   So 1 Mai 2016 - 15:24

Winter Carlyle

Als Winter Rory Crawford eintreten sah, zog sich ihr Magen endgültig zusammen. Verdammter Mist! Notgedrungen lehnte sie sich zu dem jungen Mann hinüber und flüsterte: "Sehen Sie den Mann dort dort drüben? Wenn er zu uns hinüberkommt, bitte tun Sie so, als seien sie mein Verlobter. Ich bin Elizabeth Gordon, in Ordnung? Seit zwei Jahren sind wir verlobt und in zwei Monaten werden wir heiraten. Alles klar?"



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BeitragThema: Re: Community Hall   So 1 Mai 2016 - 15:41

Ein amüsiertes Grinsen stahl sich auf Jakes Gesicht. "Wo bleiben meine Manieren" sagte er im gespielt entschuldigenden Ton. "Ich bin Jake, Jake Adams" und schenkte der Unbekannte neben ihm erneut sein charismatisches Lächeln. Neugierig und zugleich etwas besorgt wartete er auf ihre Reaktion, würde sie ihm ebenfalls ihren Namen verraten oder noch schlimmer kannte sie ihn vielleicht, oder war sie gar bereits eine Patientin von ihm gewesen. Schnell schob er den Gedanken bei Seite. Nein bestimmt nicht er hätte sich bestimmt an sie erinnert.
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BeitragThema: Re: Community Hall   So 1 Mai 2016 - 15:43

Winter Carlyle

Als Winter Rory Crawford eintreten sah, zog sich ihr Magen endgültig zusammen. Verdammter Mist! Notgedrungen lehnte sie sich zu dem jungen Mann hinüber und flüsterte: "Sehen Sie den Mann dort dort drüben? Wenn er zu uns hinüberkommt, bitte tun Sie so, als seien sie mein Verlobter. Ich bin Elizabeth Gordon, in Ordnung? Seit zwei Jahren sind wir verlobt und in zwei Monaten werden wir heiraten. Alles klar?"



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BeitragThema: Re: Community Hall   So 1 Mai 2016 - 15:52

Es dauerte einen Moment ehe Jake darauf reagierte was die Dame ihm gegenüber gerade gesagt hatte. Jedoch sichtlich nicht abgeneigt schlang er einen Arm um sie und zog sie etwas näher an sich, jedoch nicht zu nahe. "Mit dem größten Vergnügen" erwiderte er grinsend und nahm sein Glas in die Hand das der Butler vor wenigen Augenblicken an den Tisch gebracht hatte und hielt es der ihm immer noch Unbekannten entgegen in der Hoffnung sie würde auch ihr Glas erheben. "Also Elizabeth.." hob er an und blickte ihr in ihre hellen grauen Augen. "Dafür das wir bereits in zwei Monaten heiraten werden, weiß ich erstaunlich wenig über dich" sagte er grinsend und seine Stimme hatte einen leicht neckenden Ton angenommen.
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BeitragThema: Re: Community Hall   So 1 Mai 2016 - 16:02

Winter Carlyle

Obwohl sie sich immer noch nicht richtig wohlfühlte, ließ sie die Berührung widerstandslos zu und hob ihrerseits ihr Glas. "Richtig." Sehr intelligente Antwort, schalt sie sich, doch die Beunruhigung wegen dieses Schnüfflers, der hinter einer jungen Frau herumschlich, schränkte ihre Konzentration deutlich ein. Erneut raunte sie Jake zu: "Wenn er Fragen stellt, übernehme ich das Reden. Wenn wir Glück haben, durchschaut er die Inszenierung nicht.." Das glaubte sie selbst nicht wirklich, aber versuchen musste sie es. Ihr war trotz des unangenehmen Gefühls in ihrer Magengegend nicht danach, die Party schon zu verlassen. Winter bemerkte leicht irritiert, dass sie Jakes Stimme mochte. Sie merkte, wie die Reize um sie herum sie zu überfordern drohten. Die sich drehenden Paare auf der Tanzfläche, die plaudernden Gäste in der Sitzecke rings um sie, die umhereilenden Butler, Jakes durchdringende Augen, die Musik im Hintergrund und der Schnüffler weiter hinten im Saal. Ihr wurde ein wenig schwindelig. Stopp, dachte sie. Stopp. Genug. Der letzte Rest, der in ihrem Glas übrig war, begann vor ihren Augen zu rotieren. Ihr wurde heiß. Und dann übel. So schlagartig, dass sie sich mit der Hand an ihrer Stuhllehne festhalten musste, während die Welt sich drehte. Langsam senkte sie den Kopf und hoffte, das Gefühl würde gleich verebben.



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BeitragThema: Re: Community Hall   So 1 Mai 2016 - 16:22

Jake merkte das plötzlich etwas nicht mit Elizabeth stimmte und entließ sie aus seiner Umarmung. Er stellte sein Glas weg und nahm auch ihres aus ihrer Hand und stellte es auf den Tisch neben dem seinen. Besorgt beuge er sich zu ihr und versuchte in ihrem Blick abzulesen was ihr fehlte. Eine der Eigenschaften die man im Laufe der Zeit als Arzt automatisch übernahm wenn man jeden Tag mit kranken Menschen zu tun hatte. Sie hatte Anzeichen von Schwindel und Übelkeit, ihre Atmung schien etwas eingeschränkt zu sein. Vertrug sie vielleicht den Alkohol nicht oder war es der Kreislauf. Jake wusste nicht was er machen sollte er hatte keinerlei medizinische Geräte bei sich. Oder es lang an der Umgebung. Egal was Jake machen würde er musste es schnell machen ehe sich ihr Zustand weiter verschlechterte. Vorsichtig nahm er ihr Gesicht in beide Hände und drehte es zu ihm so das sie ihn ansehen musste. "Möchtest du vielleicht an die frische Luft gehen? Da vorne ist ein riesiges Balkon mit Geländer das ins Freie führt." sagte er und hielt seinen Blick weiter auf Elizabeth gerichtet.
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BeitragThema: Re: Community Hall   So 1 Mai 2016 - 16:25

Claire Hervey
Mehr oder weniger freundlich erwiderte Claire die Begrüßung Elisabetas, auch wenn sie überhaupt keine Ahnung hatte wer sie war ging es hierbei doch nur ums Prinzip. Das junge Mädchen würde lügen, würde sie sagen, dass sie noch durchblickte und das störte sie gewaltig. Nicht, dass Claire unbedingt die Kontrolle behalten wollte, nein es lag vielmehr daran, dass es sie nervte dass jeder wusste wer sie war und sie nur selten wusste wer die Person gegenüber war. Vielleicht war der Unterricht ihrer Mutter doch nicht so unnütz wie erst gedacht und Claire hasste sich dafür, dass sie nicht richtig aufgepasst hatte. Nach Elisabeta forderte Claire ein gut angezogener und junger Mann, der etwas älter als sie sein musste, zu einem Tanz auf. Der erste Tanz in diesem Abend der nicht einmal schlecht aber trotzdem irgendwie unbefriedigend war. Anstatt sich wieder zu ihrer Familie zu gesellen, die nur aus ihren Eltern bestand da ihre Schwester momentan im Ausland war, stellte sie sich alleine mit einem Glas Sekt in die Nähe des Büffets und betrachtete ein redendes Pärchen.

Leicht zuckte Claire zusammen als sie jemand von hinten ansproch. Langsam drehte sie sich um und sah in ein paar brauner Augen umrandet von einer schlichten, schwarzen Maske. Hätte sie ihn nicht an der Stimme erkannt, dann spätestens an den roten Haaren. Der Detective von vorhin. "Mr. Crawford, wie schön sie hier zu sehen!" Das das gelogen war brauchte man eigentlich nicht zu erwähnen, Claire wollte dieses Geschehnis einfach nur vergessen. "Was verschlägt sie denn an diesen Ort?"


Das klebrige Geschichtsbuch beantwortet gerne historische Fragen bezüglich des Forums per PN ;3




Zuletzt von Claire am So 1 Mai 2016 - 16:28 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Community Hall   So 1 Mai 2016 - 16:25

Winter Carlyle

Sie nickte, eine behandschuhte Hand an der Schläfe und stand etwas wankend auf. Die enge Taille ihres Kleides schnürte ihr die Luft ab. War die Luft im Saal tatsächlich so schlecht oder lag es an ihr? Sie suchte mit den Augen kurz den Schnüffler, fand ihn noch immer hinter der Frau stehend, und ließ sich von Jake auf den Balkon bringen. Frische Luft würde ihr sicher helfen.



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BeitragThema: Re: Community Hall   So 1 Mai 2016 - 16:37

Schnell stand er auf und bot der jungen Dame neben ihm seinen Arm an um sich bei ihm festhalten zu können. Langsam und vorsichtig jedoch nicht zu langsam um nicht aufzufallen entfernte er sich mit ihr von dem Tisch und schritt Richtung Balkon ohne Elizabeth aus den Augen zu lassen. Dort angekommen öffnete er die große gläserne Flügeltür und schritt mit ihr nach draußen und schloss die Tür hinter sich wieder. Die Luft draußen war recht Kühl und der Himmel war Wolkenlos so das man erahnen konnte das es vielleicht sogar Frost gab. Jake trat mit Elizabeth vor bis zum steinernen Geländer des Balkons von dem aus man einen herrlichen Ausblick über das ganze Gelände hatte, doch jetzt war nicht die Zeit dafür die Aussicht zu bewundern. Etwas unsicher löste er seinen Griff um ihren Arm und legte Elizabeth seinen Mantel den er im Vorbei gehen mitgenommen hatte um die Schultern. "Geht es dir etwas besser?" fragte er schließlich mit ehrlich besorgter Stimme und versuchte die Antwort in ihren Augen zu lesen.
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